Jupp, der Kontext ist irgendwie immer der ausschlaggebende Parameter.
Einem Freizeitsportler mit wenig Zeit und vielen Dojowechseln (mich eingeschlossen) bringt freies Rollen wahrscheinlich eine höhere Kampfwertsteigerung, als es dem Leistungssportler bringen würde. Aber die Atmosphäre und verfügbare Trainingspartner sind für das "richtige" Erfolgsmodel relevant.
@SKA Student: mit ausbügeln meine ich nicht unbedingt echte Fehler. Eher Sachen die den didaktischen Aufbau des Trainers stören. Beim Björn gehe ich z.B. davon aus, dass er einen ganz bestimmten Aufbau hat und so eine Art Technik und Position Hierarchie und dass die Sachen, die er seinen Leuten beibringt aufeinander aufbauen - wie so eine Art Schnitzeljagd mit regelmäßigen Aha-Effekten. Da ist ein Abweichen von der "Schatzkarte" störend.
Wie gesagt - meins ist es überhaupt nicht, aber ich bin auch kein Leistungssportler, bin wer weiß wie oft umgezogen und habe dabei Dojos und Sportarten gewechselt. Die dabei gesammelte Erfahrung möchte ich nicht missen und die verpassten Leistungserfolge führen hoffentlich zu pängerem, beschwerdefreien Leben![]()
Für mich ist freies Rollen die am besten investierte Zeit, aber verstehe auch die andere Ansicht





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