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Thema: Karate vs. BJJ

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  1. #11
    Björn Friedrich Gast

    Standard

    Wozu soll ich jemanden in einer Position rollen lassen, die er im Training noch nie trainiert hat und aus der er keine technischen Lösungen er kennt?

    Damit er was lernt?

    Damit er "Improvisieren" kann?

    Damit er "tough" wird und durchhält?

    Warum soll ich jemanden auf Englisch eine Frage stellen, wenn ich genau weiß, das er sie nicht beantworten kann? Soll er vielleicht einfach so tun als könnte er englisch und Fantasie Laute nutzen?

    Es gibt keinen Grund Situationen zu trainieren, für die jemand keine technischen Antworten kennt. Vielleicht rauft er sich mit Kraft raus und hat das Gefühl "gewonnen" zu haben aber, das ändert nicht daran, das er keine Ahnung hat, wie er da technisch rauskommt und genau um diese technische Antwort geht es ja.

    Royce Gracie hat mal zu mir gesagt, im BJJ glaubt jeder, das er sofort kämpfen kann.

    Vielleicht liegts daran das es so viel Spaß macht, das man gerne rauft, das man ein Erfolgserlebnis haben will, aber das Erfolgserlebnis im BJJ sollte nicht darin liegen, es "irgendwie geschafft zu haben", sondern das Umzusetzen, was man im Training gelernt hat.

    BJJ ist ein ständiger Kampf gegen die eigenen Gewohnheiten, es geht immer darum alte, schlechtere Muster gegen neue zu ersetzen und genau deshalb, ist Positionstraining so wichtig, es zerstört die eingefahrenen Muster und sorgt dafür, das durch neue Ziele, eben auch neue Wege entstehen....

    Sparring ohne positionelle Einschränkung ist in den Wochen vor einem Wettkampf wichtig, um das was man kann noch besser einzuschleifen und zu verbinden.

    Aber ansonsten würde ich 80%-90% der Zeit auf Positionen verwenden.

    Ich rolle eigentlich nur, wenn ich ne gute Woche hinter mir habe und meine Ziele eh erreicht habe. Dann einfach um den Kopf auszuschalten und alles zu integrieren, dafür ist freies Rollen dann eine gute Sache.....


    Ich muss aber auch sagen, mir geht es beim BJJ Null um Spaß, sondern zu 100% darum besser zu werden und ehrlich gesagt nehme ich das für meine Schüler auch in Anspruch. Ich will niemanden Unterhalten, ich will das er so gut es für ihn möglich ist, BJJ lernt und sein persönliches Optimum erreicht.
    Geändert von Björn Friedrich (22-06-2021 um 22:08 Uhr)

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