Das komplette Wegsperren der Alten in den Heimen über Monate wie in der ersten Welle finde ich auch im Nachgang geradezu unmenschlich, und das darf sich nie mehr wiederholen. Egal, welcher Erreger da gerade zirkuliert. Und wenn man wie im Knast einen Besucherbereich einrichtet.
Hier reden wir aber von max. 14 Tagen (?) Quarantäne. Ich hatte übrigens im Verwandtenkreis einen Risikofall, bei Infektion wäre er (aus meiner Sicht) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gestorben. Er hat gerne auf Kontakt verzichtet.
Das Problem ist nicht der konkrete Fall, sondern dass man es natürlich dann allen Heimbewohnern und deren Angehörigen ermöglichen muss, dass infizierte (geimpfte) Heimbewohner andere treffen. Und sicher dann auch andersherum? Dass die infizierte, geimpfte Tochter die geimpfte Oma besucht? Die Heimbewohner, die - berechtigte - Angst um ihre Gesundheit bzw. Leben haben, werden sich bedanken.
Für mich ist das Ansinnen tatsächlich vollkommen absurd. Aber wie du sagst, ist Lebensgefühl. Der eine so, der andere so.
Das war deine Frage:
Meine Antwort:
Und zwar die Mutter logischerweise, weil:
Simple Quintessenz: ein Infizierter (ob geimpft oder nicht) geht in Quarantäne. Finde ich jetzt nicht weltbewegend ungerecht.






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