Nur mit dem Svord Peasant, das einige Merkmale mit dem Dragotac teilt. Meine Meinung dazu: im Prinzip ein gutes, schlichtes Design, bei dem man im Prinzip alles, was kaputtgehen kann, ziemlich einfach austauschen kann, und wenn irgendwelche Schrauben oder Pins sich verabschieden sollten, hat man immer noch ein solides Messer. Zudem sind Friction Folder die mit Abstand dreckresistentesten Folder, die man sich vorstellen kann. Das Svord hat zudem einen echt tollen Klingenstahl (L6 Werkzeugstahl/Bandsägenstahl), der Anschliff bei meinem war eher unsauber, aber mit ner Viertelstunde Zeit - es lohnt sich - hat man ein wirklich tolles Messer für schmales Geld, und wer gerne bastelt, kann sich sicher auch noch wundervolle Griffschalen dazu machen.
Nachteile sehe ich zunächst bei der eingeklappten Grösse, die z.T. beträchtlich über der Grifflänge liegt, und bei der Tatsache, dass man das Messer nicht ungesichert in die Hosentasche o.ä. kann/soll. Auch möchte ich festhalten, dass viele modernen Friction Folder wie Svord und Dragotac vom Design einen Nachteil gegenüber vielen historischen Formen haben - nämlich das der Grifffortsatz der Klinge die gleiche Stärke hat wie die Klinge, und daher bei Druck auf den Klingenrücken in der Hand recht unangenehm werden kann. Bei den historischen Beispielen oder auch beim Higonokami (gut, da ist er auch wesentlich kürzer, sodass man wenig Hebelwirkung dran hat) ist er meistens entweder verdickt oder in der Längsachse um 90° verdreht, sodass er parallel zur Handfläche liegt.






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