So sieht das aus.
Was mir in der Vergangenheit konkret geholfen hat, war, regelmäßig einen "Gemüsetag" einzulegen - einmal die Woche oder so - , also einen Tag lang nichts als Gemüse zu essen (natürlich dann keine Kartoffeln und Avocados oder so), davon dann aber soviel wie ich wollte.
Sehr gut hat auch ein dauerhaftes Auslassen des Frühstücks geholfen. D.h. dass ich den Zeitpunkt, an dem ich das erste Mal etwas gegessen habe immer weiter nach hinten verschoben habe. Dazu muss ich sagen, dass ich meist doch ein Stückchen Kohlrabi oder eine Mohrrübe morgens gebraucht habe, um irgendetwas im Magen zu haben, dann ging es aber. Natürlich ging es dann später nicht mit Kuchen und Schokolade los, sondern eben "gesund" und kalorienreduziert.
Die Umstellung von "Fressmodus" auf "Abnehmmodus" dauert bei mir erfahrungsgemäß drei, vier Tage. Die sind hart und erfordern Disziplin. Danach sind bei mir die Hungerattacken verschwunden, bzw. kann ich dann richtig einschätzen, ob ich wirklich Hunger habe oder nur Bock darauf, etwas in mich hinein zu stopfen. Den Hunger, der sich bis zum ersten Essen aufbaut, empfinde ich dann sogar als angenehm. Im Gegenteil empfinde ich dann einen vollgestopften Magen als unangenehm und ermüdend.
Sport zu treiben/sich bewegen, sollte natürlich auch auf dem Programm stehen. Im Zweifelsfall einfach etwas wie "Bodyweight Workout" oder so bei Youtube eingeben, ein realistisches Video wählen, abspielen und mitmachen. Meiner Erfahrung nach ist es erfolgversprechender sich richtig auszupowern, zu schwitzen und zu keuchen, als so larifari etwas zu machen. Vor einigen Jahren habe ich mal auf einige hundert Kniebeuge am Stück hochtrainiert und das auch jeden Tag gemacht - das war ekelhaft, aber ich konnte fast zusehen, wie ich abnehme - und das ohne bewusst kalorienreduzierte Ernährung. Heute klappt das nicht mehr, was vllt. am Alter liegt.
Ich stehe im Moment vor der gleichen Aufgabe wie Du. Zwar trainiere ich täglich, bin aber zur Zeit (seit längerer Zeit) im "Fressmodus", da ich viel unterwegs bin und oft einfach Pizzas bestelle oder Burger hole und mich dann beim Einkaufen auch nicht zusammenreißen kann (die Disziplin kommt erst nach den oben genannten drei, vier Tagen wieder).
Nächste Woche bin ich allein ohne etwas zu tun in einem Haus (landläufig nennt man sowas Urlaub) und werde meine Ernährung wieder umstellen. Wenn einem niemand etwas vorfrisst bzw. mit "lass mal Pizza bestellen" anquatscht, geht das leichter. Also mir geht das so.
Blabla ... Kalorien reduzieren und möglichst viel Sport treiben, lautet die Wunderformel.







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