Könnte mir vorstellen, dass das Mädel das als einmalige Sache abgetan hat. Oder zumindest gehofft hat, dass es das bleibt. Vielleicht auch sich selber die Schuld gegeben hat, in dem Sinne: "Ich hab dem falsche Signale gesendet, hab den irgendwie unbewusst animiert..." etc. pp. Wobei in meinen Augen der große Altersunterschied eher dagegen sprechen würde. Wahrscheinlich hatte sie einen Jahresvertrag in der Schule, und hätte dann ja damit auspacken müssen um da rauszukommen. Da spielt Scham sicherlich auch eine Rolle. Für viele Frauen denen sowas passiert, ist es einfach eine riesen Überwindung, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. In dem Fall hat sie sich ja scheinbar auch erst geäußert, nachdem das erste Opfer die Tat angezeigt hatte. Die Vorstellung, dass sowas noch öfters vorkommt und andere Mädchen betreffen könnte, war dann vieleicht der entscheidende Punkt, sich zu überwinden.
Ansonsten würde ich jetzt einfach dem Urteil des Gerichts vertrauen. Die werden die Fakten kennen und entsprechend ihr Urteil gefällt haben.






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