Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
Ja, Treffsicherheit ist so ein Ding....ich werfe nicht "stationär" sondern Laufe an der Scheibe vorbei, in so 2m Entfernung....Matten auslegen geht, Bretter an die Wand nicht- der Garten "gehört" meiner Frau
Extra "gute" Bo Shuriken lass ich mir für ein bisschen Spielerei nicht anfertigen.....es kommt mir an sich auch nicht darauf an, daß die Dinger stecken bleiben, sondern wären im Fall der Fälle eher ein "Ablenkungsmanöver" was in die grobe Richtung fliegt....klar, einen Kilometer am Ziel vorbei bringt natürlich auch nichts
Ich bin nicht ganz sicher, ob wir uns das mit den Brettern gleich vorstellen - ich hätte vorgeschlagen, sowas wie zwei Schaltafeln an die Wand zu lehnen (aber Puzzlematten o.ä. tuns auch, ob angelehnt oder aufgehängt - mit einem Quadratmeter Trefferfläche bräuchte es vermutlich nichts anderes). Aber gut, ich kenne ja auch Deine Frau nicht und weiss nicht, wie territorial sie "ihren" Garten verteidigt
Was die Philosophie angeht - ah, Du wirfst also quasi gemäss dem Metsubishi-Konzept frei nach Carl Cestari (also "Blendmittel" im weitesten Sinne, sprich was, dem man ausweichen muss der es gibt unangenehme Konsequenzen). Ich habe gelegentlich mit solchen Ideen gespielt, aber allzu viel damit beschäftigt habe ich mich nicht. Wenns um Ablenkung geht, dann würde ich ja eher Zeug werfen, das mir dann nicht "abgeht" - Cestaris Vorschlag war es, ein bis zwei Handvoll feinen Kies in der Jackentasche mitzunehmen, in Sachen Kosten-Nutzen usw. dürfte das kaum zu toppen sein. Wenn ich mit dem Konzept mit spitzen Dingen gespielt habe, dann ist dabei primär das gleichzeitige Werfen von 2-3 kleineren Bo Shuriken (15 cm Nägel oder Ledernadeln) herausgekommen. Geht mit dem No-Spin recht unproblematisch. Das erzeugt auf 2-4 Meter eine Streuung von 15-30 cm und deckt somit einen grösseren Raum ab, was die geringere Schadenswirkung der leichteren Shuriken für den Zweck kompensieren sollte. Aber wie gesagt, ich sehe das Werfen eher als Zeitvertreib und Spass, nicht wirklich in einem kampfsportlichen Kontext.
Übrigens, ein grosser Verfechter von dem Konzept war auch Monstéry - er soll in der Lage gewesen sein, einen gewöhnlichen Silber- oder Golddollar (im 19. Jh. hatten die Dinger noch ein ordentliches Gewicht) so zu werfen, dass der tief in einem Holzbrett stecken blieb. Auch das etwas, von dem man lieber nicht getroffen werden will.