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Thema: Messer-Attacke im ICE

  1. #271
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Klar, aber wer eine Waffe dabei hat, hat zumindest die Möglichkeit, diese gegen gewaltverbrecher einzusetzen, im Gegensatz zu dem, der keine dabei hat.
    Wer wie wann in welcher Gefahrensituation reagiert, lässt sich m.E. ohnehin schwer voraussagen.
    Wer allerdings bereits eine Waffe für eine bestimmte Gefahrensituation mitnimmt, hat m.E. zumindest schon mal einen gewissen Grundeinsatzwillen für eine derartige Situation - immerhin eine Anfangsvoraussetzung/-bewegung weg von der reinen opferhaltung.
    Als kleine technische Anmerkung am Rande: wir haben ja primär von Messern gesprochen, was natürlich die am einfachsten zu erwerbende und am leichtesten zu tragende Form eines 'gefährlichen Gegenstandes' darstellt. Abgesehen von ihrem unstrittigen Werkzeugcharakter sind Messer natürlich auch ernst zu nehmende Waffen. Allerdings muss man kritisch anmerken, dass die defensive Einsetzbarkeit derselben gewisse Nachteile mit sich bringt - einerseits muss eine Person das Messer erst ziehen, um es einsetzen zu können, was Zeit kostet, andererseits hat man Messer gegen Messer keinen echten Rechweitenvorteil. Historisch gesehen wurden daher im 19. und frühen 20. Jh. häufig Spazierstöcke empfohlen (seltener stabile Regenschirme, die aber seit den 90ern in dieser Funktion ein gewisses Revival erleben, auch nachdem Spazierstöcke nicht mehr Mode sind), die nach wie vor legal sind - auch wenn man damit häufig schief angeschaut wird, wenn man nicht dem erwarteten Profil des Spazierstocknutzers entspricht - und einen gewissen Reichweitenvorteil bieten. Ich habe hier im Forum ja auch schon einmal angemerkt, dass meiner Meinung nach der mit Abstand effizienteste Schutz gegen ein Messer sowas ist:



    Das mag auf den ersten Blick vielleicht überzogen wirken, aber nüchtern betrachtet ist selbst die durchschnittliche Schadenswirkung auf den Angreifer mit allen anderen Mitteln eher höher als ein zerbissener Messerarm.

  2. #272
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Als kleine technische Anmerkung am Rande: wir haben ja primär von Messern gesprochen, was natürlich die am einfachsten zu erwerbende und am leichtesten zu tragende Form eines 'gefährlichen Gegenstandes' darstellt. Abgesehen von ihrem unstrittigen Werkzeugcharakter sind Messer natürlich auch ernst zu nehmende Waffen. Allerdings muss man kritisch anmerken, dass die defensive Einsetzbarkeit derselben gewisse Nachteile mit sich bringt - einerseits muss eine Person das Messer erst ziehen, um es einsetzen zu können, was Zeit kostet, andererseits hat man Messer gegen Messer keinen echten Rechweitenvorteil. Historisch gesehen wurden daher im 19. und frühen 20. Jh. häufig Spazierstöcke empfohlen (seltener stabile Regenschirme, die aber seit den 90ern in dieser Funktion ein gewisses Revival erleben, auch nachdem Spazierstöcke nicht mehr Mode sind), die nach wie vor legal sind - auch wenn man damit häufig schief angeschaut wird, wenn man nicht dem erwarteten Profil des Spazierstocknutzers entspricht - und einen gewissen Reichweitenvorteil bieten. Ich habe hier im Forum ja auch schon einmal angemerkt, dass meiner Meinung nach der mit Abstand effizienteste Schutz gegen ein Messer sowas ist:



    ,,,.
    Ich stell mir grad einen Zug vor, in dem 1500 Leute fahren, jeder mit Schäferhund dabei

  3. #273
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Werden da am Einlass verdächtig aussehende subjekte gefilzt?
    Da gibt es Schleusen an denen jeder durch muss. In den Innenstädten auch mit Metalldetektoren. Das Taschen geöffnet werden müssen hab ich mehrmals gesehen; das jemand ohne Tasche/Rucksack zur Seite gebeten wurde nur zwei Mal. Ich war aber nur jeweils 4/5 Tage dort.

  4. #274
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Fahrscheine, ja klar. Koffer etc nicht.
    Ich hatte mal eine Gepäcksdurchsuchung, ein weiteres Mal stand ich kurz davor (während dem G8/G7 Gipfel), Leibesvisitation bisher nie. In beiden Fällen schienen die betreffenden Beamten der Meinung zu sein, dass meine Wenigkeit gut in die zu erwartenden Täterprofile von Unruhestiftern passen würde (Ringerohren, Statur, Kleidung etc. haben wohl dazu beigetragen). Ich habe noch ein paar weitere Gepäcksdurchsuchungen bei anderen Reisenden erlebt, da schien aber eher Verdacht auf Drogenbesitz (die betreffende Person rief dann jemanden an, um die Geschichte zu erzählen, und es fiel in der Konversation der Satz "Zum Glück hatte ich nichts dabei") bzw. illegale Einfuhr von Waren im Vordergrund zu stehen.

  5. #275
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Ich stell mir grad einen Zug vor, in dem 1500 Leute fahren, jeder mit Schäferhund dabei
    Ich würde das ja sehr putzig finden, ich müsste mich nur beherrschen, nicht jeden zu streicheln Muss mich so schon sehr zusammenreissen, wenn die Grenzwache mal wieder mit dem Drogenspürhund durchkommt.

    Aber Angela Merkel würde dann vermutlich nicht mehr Zug fahren:
    Geändert von period (18-11-2021 um 22:43 Uhr)

  6. #276
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    ...

    Das mag auf den ersten Blick vielleicht überzogen wirken, aber nüchtern betrachtet ist selbst die durchschnittliche Schadenswirkung auf den Angreifer mit allen anderen Mitteln eher höher als ein zerbissener Messerarm.

    Also wenn schon, dann würde ich so ein liebes Tier in erster Linie auf Kehle und Gemächt abrichten (lassen).


    Hier könnte man sich ein derartiges Hündchen (vorläufig) fertig abgerichtet besorgen.
    Ist allerdings nicht ganz billig:



    Mein Liebling wäre ja der unverkäufliche Hund des Institutionsinhabers.



    Kennt jemand den Film „Der weiße Hund von Beverly Hills“?

  7. #277
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Ich würde das ja sehr putzig finden, ich müsste mich nur beherrschen, nicht jeden zu streicheln

    Die Treuen!

  8. #278
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Wär das schlimm?

    Für mich nicht!

  9. #279
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    Zitat Zitat von San Valentino Beitrag anzeigen
    Da gibt es Schleusen an denen jeder durch muss. In den Innenstädten auch mit Metalldetektoren. Das Taschen geöffnet werden müssen hab ich mehrmals gesehen; das jemand ohne Tasche/Rucksack zur Seite gebeten wurde nur zwei Mal. Ich war aber nur jeweils 4/5 Tage dort.


  10. #280
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Also wenn schon, dann würde ich so ein liebes Tier in erster Linie auf Kehle und Gemächt abrichten (lassen).
    Das wäre dann allerdings wieder rechtlich problematisch, und man würde neben sonstigen juristischen Schwierigkeiten riskieren, dass der Hund eingeschläfert wird, nur weil er seinen Job gemacht hat, und damit hätte ich persönlich ein ziemliches Problem.

    Ich sollte aber auch anmerken, dass auch im kriminellen Milieu Hunde offenbar gezielt eingesetzt werden - bei den Pariser Strassengangs soll es vor ca. zehn Jahren mal Mode gewesen zu sein, den Hund per Laserpointer zu dirigieren, inwieweit sich das gehalten hat weiss ich nicht.

  11. #281
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Ich sollte aber auch anmerken, dass auch im kriminellen Milieu Hunde offenbar gezielt eingesetzt werden - bei den Pariser Strassengangs soll es vor ca. zehn Jahren mal Mode gewesen zu sein, den Hund per Laserpointer zu dirigieren, inwieweit sich das gehalten hat weiss ich nicht.
    Kommt in UK seit einiger Zeit vor, bzw. vermehrt vor. Aufgrund der strengen Gesetzgebung bzgl. Waffen ( Ja ich weiß, daß sich Kriminelle jetzt nicht so um Gesetze kümmern ) kommt es dazu, daß Hunde als Waffe mißbraucht werden. Die Täter weichen eben auf andere Tatmittel aus: " scharf gemachte " Hunde, Brandstiftung, Säureattacken ... mal schauen was als nächstes kommt ... Motorsägen ? Äxte oder Beile ?

  12. #282
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Das wäre dann allerdings wieder rechtlich problematisch,
    Ist das gesetzlich geregelt?

    ... riskieren, dass der Hund eingeschläfert wird, nur weil er seinen Job gemacht hat, und damit hätte ich persönlich ein ziemliches Problem.
    Ich auch!


    Ich sollte aber auch anmerken, dass auch im kriminellen Milieu Hunde offenbar gezielt eingesetzt werden - bei den Pariser Strassengangs soll es vor ca. zehn Jahren mal Mode gewesen zu sein, den Hund per Laserpointer zu dirigieren, inwieweit sich das gehalten hat weiss ich nicht.
    Das Problem mit kriminellen hat man in einer Diktatur halt nicht.

    Dafür sitzen diese dort im staatsdienst und die Hunde patroullieren an der Grenze.

  13. #283
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Ist das gesetzlich geregelt?
    Es scheint zumindest einige Präzedenzfälle zu geben:

    Ein Hund, der unvermittelt angreift, Personen durch lebensgefährliche Hundebisse schwer verletzt und sich nicht therapierbar zeigt, muss eingeschläfert werden, so entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster, heißt es bei der-tieranwalt.de.
    Das Abrichten eines Hundes auf das lebensgefährliche Attackieren von Menschen wäre somit wahrscheinlich auch rechtlich grenzwertig und würde dem Prinzip des Notwehrparagraphen (paraphrasiert "mit den mildesten angemessenen Mitteln") tendenziell widersprechen, bzw. man müsste dann argumentieren, dass es sich um das mildeste zur Verfügung stehende Mittel gehandelt habe... und es kann einem dann vermutlich schnell Vorsatz unterstellt werden, wenn herauskommen sollte, worin das Training des Hundes bestanden hat (weswegen m.E. auch kein seriöser Ausbilder das machen würde). Abgesehen davon ist der Hund m.E. dann noch stärker beim Einsatz gefährdet, weil der Waffenarm nicht neutralisiert wird.

  14. #284
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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Es scheint zumindest einige Präzedenzfälle zu geben: ...
    Gibt zu denken.


    Abgesehen davon ist der Hund m.E. dann noch stärker beim Einsatz gefährdet, weil der Waffenarm nicht neutralisiert wird.
    Wenn es so ist, wäre ich auch eher für den (waffen)arm.

  15. #285
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Das Problem mit kriminellen hat man in einer Diktatur halt nicht.
    glaubst du das IM ERNST?
    geb mal ein beispiel. in welcher historisch real existierenden diktatur hat es keine probleme mit kriminellen gegeben???
    und ich zähl nicht mal die diktatoren und diktaturgehilfen mit ihren kriminellen aktionen dazu... auch die diktatorisch kriminalisierten, die ansonsten keine kriminellen wären, zähl ich - natürlich - nicht mit.... nur die "echten". so mörder, totschläger, schwerverletzer, bewaffnete räuber usw.. täter, die überall als "verbrecher" gelten würden! gibt es nicht in diktaturen? ich empfehle eine kleine reise in die kriminalgeschichte. könnte weiterhelfen. reicht völlig die des eigenen landes zu nehmen.

    man könnte meinen, in einer diktatur wird kriminalität eher unter den teppich gekehrt. ist aber auch nicht unbedingt so (mal mehr, mal weniger... kommt auf den einzelfall an und was sich die jeweilige diktatur von eher verschweigen oder eher (in bestimten bereichen) übertreiben verspricht. aber ganz verschwiegen? nie. dass es wichtig für die propaganda ist, offensichtliche probleme nicht ganz zu verschweigen oder gar zur eigenen grundlage von propagandaaussagen zu machen, kann man sogar bei goebbels nachlesen.
    kriminalität? klar, aber das sind erbkranke, deren linie gekappt werden muss... so läuft das in der diktatur. kriminalität ist in jeder form der gesellschaft vorhanden. die gesellschaftsformen unterscheiden sich allerdings im umgang damit und v.a., wie krimnalität definiert wird. ausnahmen waren (!) kleinste jäger-sammler gruppen, wo die soziale kontrolle unmittelbar ist. die gruppengröße überschreitet da oft nicht die grenze, jenseits der keine direkte face to face kommunikation untereinander mehr möglich ist. dazu die verwandtschaftsnähe... hindert das die gruppe, eine andere zu überfallen? in sehr vielen fällen nicht. wäre ja auch nicht illegal, weil nicht innerhalb der eigenen gruppe. heute haben die zt. smartphones...
    aber ich fang wieder an von hölzchen auf stöckchen zu hüpfen.
    kurz: quatsch!

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