Ich gehe davon aus, daß der Lehrer seine Ding machen will und ein Stückweit seine japanische Budoromantik ausleben will. Hier und da gibt es die Sachen tatsächlich aber viele Sachen wage ich zu bezweifeln, ob das ständig so ist.
Nein, mein Hanbolehrer ist das zum Glück nicht. Der ist außen vor
Allenfalls wird in dem Dojo Bunkai gemacht, also Anwendungen von den Kata.
Von richtiger SV-Praxis sind die Leute aus dem Dojo weit entfernt.
Karate und Kobudo wird eher mit vielen Kata und Kihon geübt, auch Anwendungen, aber auf SV-Basis eher nicht.
Seit geraumer Zeit gibt es in Friedberg / Hessen Kenjutsu. Das habe ich mir mal angeschaut. Das wirkte sehr traditionell mit sehr viel Zeremonie. Einige Partnerübungen fand ich gut, auch die, Battojutsutechniken, aber die ganzen Koryu-Sachen fand ich ziemlich steif.
Kihon und Teile der Partnerübungen empfand ich als interessant, aber diese "steife Formen" mit dem sog. Hojo fand ich ziemlich langweilig. Es trifft nicht das, was ich mich unter so einer Schwertschule vorgestellt hatte. Schade. Wie gesagt, einige Sachen waren richtig gut, aber sobald es in die langatmigen Zeremonien kam, hat mich das abgetörnt.
Will aber nicht heißen, daß ich Kenjutsu grundsätzlich nicht gut finde, ganz im Gegenteil. Würde darüber gerne mehr erfahren und würde mir auch gerne noch einmal eine andere Schule ansehen. Aber im Raum Gießen gibt es leider nichts. Zumindest habe ich nichts gefunden. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.










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