Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
Ich kann mich hier nur Katamaus anschließen. Bei uns im Judo geht es von 6-ü80 mit dem größten Teil bei den 12-18 jährigen. Darunter sind auch immer wieder ein paar Eltern die aktiv mit trainieren und das funktioniert bei uns sehr gut. Wobei das natürlich auch sehr "elternabhängig" ist. Macht nur Sinn wenn die Eltern auch wirklich aktiv teilnehmen. Eltern als Zuschauer habe ich dagegen schon als störend erlebt.

@Münsterländer: Du machst jetzt Judo? Das ist sehr gut, dann Kanken in Zukunft dich rumwerfen, hast ja dann auch bald eine gute Fallschule ;-)
Ich sehe das auch so. Wenn die Eltern mittrainieren, ist das gut, aber wenn sie doch nur zuschauen und noch schlaue Ratschläge vom Mattenrand geben wollen, ist das störend und unpassend. Das suggeriert dem Kind auch, daß der Trainer nichts zu melden hat und das Kind immer auf die Eltern zu hören hat. In dem Moment hat aber der Trainer die Verantwortung und das Sagen.

Zum Thema, ich finde die familienfreundliche Trainingsmöglichkeit nicht schlecht, solange es gut mit Eltern und Kinder im Training harmoniert. Ich denke, daß es nicht immer leicht sein wird, wenn beide nebeneinander trainieren. Sollte jemand als Single kommen, da es sonst keine andere Trainingsmöglichkeit gibt, wird dieser unter Umständen auch abgeschreckt, da er als Erwachsener mit Kinder trainieren soll. Umgekehrt natürlich das gleiche. Daher denke ich , daß das Training klar definiert sein muß, damit keiner enttäuscht wird, bzw. mit falschen Erwartungen in so ein Trianing geht. Ist für den Trainingsleiter sicherlich eine große Herausforderung. Ich könnte mir das Leiten des Trainings schwierig vorstellen.