Das habe ich weiter oben versucht zu erklären, sorry wenn das nicht verständlich genug war. Es liegt an den unterschiedlichen Annahmen, ob man in dem Szenario was man da übt bleibt, oder ob man das erweitern kann.
Wenn man immer annimmt ein "Kraft weiterleiten" würde ausreichen um mit einem unkooperativen Angreifer klar zu kommen, dann wird man halt schnell an seine Grenzen kommen, auch wenn man das eben gut trainiert hat und es in diesem Setting gut funktioniert.
Zu dem Vdeo:
Es zeigt mehr als Bewegungstraining, aber keine kämpferische Anwendung, sondern eher ein Konzept. Ich schrieb ja schon, stell dir vor er wäre bewaffnet, denn das ist ungefähr dass wovon man hier ausgeht, dass ein bewaffneter Kämpfer sich etwa so bewegen könnte, wenn er von mehreren Angreifern umringt wäre. Wenn man mal darauf guckt wie er mit dem Abstand arbeitet und sich zwischen den Angreifern bewegt, dann finde ich das eigentlich schon gut. Was ja vielleicht schon die zweite Frage beantwortet, mental ist das auf jeden Fall eine gute Übung, da den Überblick zu behalten und sein Bewegungskonzept durchzuhalten, das muss man erst mal nachmachen, dann versteht man vielleicht dass es alles andere als einfach ist.
Was die Bewegungsqualität und die innere Struktur angeht, ist das ein hohes Level, auf dem sparring vielleicht gar keine adäquate Übung mehr darstellt, jedenfalls nicht für die Ziel die er hat.
Kann ich nachvollziehen, aber wenn man weiß wie "kämpfen" aussieht, sollte es doch klar sein dass Aikido in den "normalen" Übungsformen, die eben nichts anderes als Kata sind, eben kein Kampftraining sein kann.
Als Ergänzug:
Eine Technikabfolge aus dem Aikido, die eben nicht mit den üblichen Annahmen erfolgt, evtl. auch Konter beinhaltet, kann durchaus kämperisch umgestzt werden.






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