Ich habe selbst sehr viel nachgelesen, mir Dokus angeschaut. Habe mich mit Kung Fu befasst, Techniken angesehen auch innere Systeme wie Taiji, Xingiquan, Baji, Baquazhan, habe sehr viel Qigong geübt. Ich habe über einzelne Abschnitte einiger Kata intensiv "meditiert" mir im Kopf visualisiert und dann kamen eben "Möglichkeiten" zu tage die viel tiefschichtiger sind als das oberflächlige was Nakayama da vorgemacht hat. Mir sind ZB Detailbewegungen aufgefallen in alten Versionen der Kata die bei neueren Wettkampf Versionen aus warum auch immer Gründen weg gelassen werden.
Auch das Bubishi habe ich mir angesehen. Und ganz wichtig habe ich verglichen gleiche Kata aber in verschiedenen Systemen. ZB durch die lange Distanz im vergleich zu dem höheren natürlichen Stehen das Funakoshi selbst noch praktiziert hatte ergeben sich ja komlett unterschiedliche Techniken.
Was bei langer Distanz als ein Schlag aufs Schlüsselbei sein soll, entpupt sich bei höherem stehen wie bei anderen Karate Systemen dann als Hebel-Armbruch und so weiter.

Daher behaupte ich einfach das den Japanischen Schülern die ganzen Technischen Anwendungen garnicht gezeigt worden sind die in den Kata stecken. Für die damals jungen Japaner war es wohl ohnehin interessanter eine Art Japanisches Boxen zu machen was sie mit langen Fecht Schritten kombinierten. Für mich ist das was als Karate ausgegeben wird mit den langen Schritten und simplen Fausttechniken und das was die Kata enthalten zwei ganz unterschiedliche Kampfsysteme!

Die Kata enthalten das Karate wie es ursprünglich aus China überliefert wurde. Und das andere ist eine Erfindung der Japaner.