Kennst Du seine Mitschüler? Vielleicht ist die Angst ja nicht unbegründet?
Natürlich frage ich mich als Vertreter der Generation Eiche zwei Dinge:
1.) was muss man bei Liegestützen lernen?
2.) was hat die Lehrerin für eine Ausbildung?
2b.) kann die Lehrerin selbst Liegestütze oder hat sie sich dabei vielleicht selbst schon mal verletzt?
Jasmin Bauer*, 32, ist nervös, als sie das Gesundheitsamt in Emden betritt.
Die Waage, die eine Mitarbeiterin unter dem Schreibtisch hervorgezogen hat, zeigt 112 Kilo bei 1,72 Meter. Bauer schwitzt. Es geht um viel. Um ihre Gesundheit, um Geld, um Sicherheit. "Erhöhter Blutdruck", attestiert der Amtsarzt. Das sei die Aufregung, erklärt die Sportlehrerin. Sie habe sonst immer gute Werte. Aber heute nicht, und nur heute zählt. Die Verbeamtung auf Lebenszeit bleibt ihr verwehrt.
https://www.spiegel.de/karriere/lehr...-a-879074.html
Da ging es freilich nur um Verbeamtung, nicht um die grundsätzliche Eignung als Sportlehrerin und in Hamburg wäre sie durchgekommen...
Ich will jetzt auch nicht unterstellen, dass Frau Bauer* nur wegen moderater Fettleibigkeit nicht viele Liegestütze schafft, einarmige Klimmzüge, eine Superperformance am Stufenbarren hinlegt und 10.000 Meter unter 40 Minuten läuft...
Aber irgendwie frage ich mich, inwieweit und auf welchem Niveau ein Sportlehrer auch alles vormachen können muss, was von den Schülern verlangt wird?
Und wie lange? Man wird ja auch nicht jünger und ab 60 wird das mit Sprung über das Längspferd eventuell herausfordernder, als mit 30?
Gibt es eigentlich auch Untersuchungen, wie sich die Griffkraft oder die Fitnessdaten von Sportlehrern über die Jahre entwickelt haben?






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