In Bezug auf Lehrer kann ich sagen, daß die meisten meiner Lehrer anständig waren und man mit ihnen reden konnte.
Mein Klassenlehrer von der 7. bis zu 10. war klasse. Wenn es mal nicht geklappt hatte und er sich wirklich Sorgen um die Noten machte, kam er mal nach Hause und erörterte das mit den Eltern. Das Gespräch empfand ich nicht als anpetzen oder ähnliches, sondern als positiv. Auch die anderen Lehrer fand ich ganz pasabel.

Wir hatten einmal eine Lehrerin geärgert. Die war sehr anfällig dafür und wurde von vielen Schülern nicht für voll genommen. Die hatte eher die gemalten Bildchen benotet, anstatt die eigentliche Englischhausaufgabe.

Als wir mal die Klassentür mit Stühlen und Tischen zustellten, damit sie nicht reinkam (war leider meine besch... Idee) war sie mit den Nerven fertig und weinte bitterlich. Mir tat das so leid, daß sich mein schlechtes Gewissen ziemlich regte. Sie war auch lange Zeit nicht mehr da, hätte mich also nicht entschuldigen können. Das hatte schon eine ganz Zeit an mir genagt und mir selbst wehgetan. Das hatte mich sehr zum Nachdenken angeregt. Ich verachte Mobbing, Verarschen und Ärgern von anderen Menschen.

Klar, später bekam ich mit, daß sie nicht wegen dieser Sache fernblieb, sondern wohl krank war.

Dieses Erlebnis konnte ich nie vergessen, so daß ich Euch davon berichten wollte.

Klar, wir dachten früher, hier und da will der Lehrer einem fertigmachen. Oder man dachte, daß er mich nicht leiden kann.
Sicherlich hier und da eine kindliche verklärte Ansicht und Empfindung, aber generell kann ich nicht behaupten, ob ein Lehrer ein Kind nicht leiden kann oder ob er es gut leiden kann und sein Verhalten gegenüber dem Kind entsprechend hat. Auch das wäre menschlich.
Professonell wäre natürlich die neutrale Verhaltensweise des Lehrers gegenüber des Schülers.

Wenn ich heute an die Schulzeit denke, haben mich zumindest nicht die Lehrer tiefgreifend genervt. Sondern eher das Gepauke und das Geplänkel mit Mitschülern.

Wenn ich heute auf meine Kampfkunst schaue, wird diese auch von einem Schullehrer unterrichtet. Auch er hat seine Lieblinge und seine weniger beliebten Leute. Und zwar sind die beliebt, die ihm die Füße lecken und nach seiner Pfeife tanzen.
Die Leute machen das zum Teil mit, damit sie ihre dämlichen Gürtel bekommen. Die anderen kriegen nix oder werden hinten angestellt.

Meine Meinung bezüglich diverser Lehrer ist daher gesunken. Die Lehrer, die ich in der Schule hatte, waren nicht so.

Und in meiner Nachbarschaft wohnt ein Lehrerehepaar, die können richtig nerven. Wenn die alle zu Hause sind, ist immer eine Diskussionsorgie mit den Kindern, daß das die ganze Nachbarschaft mitkriegt. Geht stundenlang und geht einem auf den S....

Das schlimme daran ist, daß beide Kinder offensichtlich zornig sind und es nicht raffen. Die Kinder rufen zig mal Mama Mama....
Keiner meldet sich und gibt Antwort. Wenn aber die Kinder nicht antworten, wenn sie gerufen werden, gibt es einen Anschiß.
Fürchterlich! Sag ich Euch. Den ganzen Tag Palaver und Diskussionsorgien und Erkärungen, die ein kleines Kind nicht unbedingt kapiert....

Sorry, vllt. hab ich jetzt ein verklärtes Bild bezüglich Lehrer im Erwachsenenstadium bekommen