Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
Na ja, soweit ich verstanden habe, soll gemäß verband im wesentlichen das augenmerk auf den breiten“sport“ gerichtet bleiben.

Falls das so ist:

1)
Wird sich am kern (des breitensports) bis auf ein oberflächliches herumdoktern an symptomen nichts ändern (meine erfahrung).
2)
Müsste man (entweder im verband oder für sich selbst mit interessierten gleichgesinnten) eine trennung zwischen breitensport und ernsthaftem sv-training durchführen (wettkampf wäre nochmal eine extraabteilung, die es aber schon gibt, soweit ich verstanden habe).
3)
Ein programm für ernsthaftes sv-training (,welches m.E. die wenigsten verbandsmitglieder interessieren wird) in Deinem o.g. sinne zu entwerfen und ggf. durch try and error mit der zeit noch zu entwickeln/zu verbessern, dürfte für Dich und ggf. interessierte gleichgesinnte nicht sehr schwierig sein.
4)
Die frage wäre wohl eher, wieviele leute (im jeweiligen dojo) regelmäßig in ein solches training kommen würden.
Aber ein paar „verrückte“ gibt es auch zu anfang m.E. immer.
5)
Man könnte also den verband sein breitensportprogramm weiter machen/verändern lassen und entweder im verband eine (entwicklungs)gruppe hinsichtlich ernsthaften sv-trainings gründen oder, wenn das verbandsmäßig nicht erwünscht ist, (mit anderen) für sich so was machen?
1. sehe ich auch so
2. was ich schade fände. Lösung wären ggf. doch die Archetypen, welche sich dann bis zum X. Dan vereinen oder aber ein Breitensport, der von allem eine Light Variante bietet um Schnittstellen zu schaffen (puh, schwer)
3. sehe ich nicht so, ich dokor für mich seit Jahren rum und komm auf keinen Punkt. Es gibt echt tolle Leute, aber die finden sich meist außerhalb des Jujus, auch wenn sie bestimmt bereit und in der Lage wären, da Impulse zu geben
4. vermutlich wenig, die Mindsetting Nummer allein wird vermutlich auf die Dauer dazu führen, dass man zum Schluss zwar der angestrebte Badass ist, dafür aber auch gehörig einen an der Klatsche hat. Die Goldene Mitte ist da vielleicht ein Ideal.
5. das würde extrem Trennen, ein Problem, was gerade der DJJV momentan schon hat. Es fehlt etwas vereinendes, eine Klammer, die alles als kleinsten gemeinsamen Nenner stimmig zusammen hält. Ein wirklich gut gemachtes und vor allem auch im Stadium des Entwicklungsprozesses offen von einem auf allen Ebenen stimmigen Team kommuniziertes Prüfungsprogramm könnte das leisten.

Breitensport ist sicher der Schwerpunkt. Breitensport sollte aber auch keine Entschuldigung sein für allen Quatsch, der so getrieben wird. Spätestens wenn's ins Esoterische abgleitet, sind alle Grenzen überschritten ;-)

LG
Lamiech