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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #13996
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Er hat sich drüber lustig gemacht, dass Soldaten versuchen, ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit einzufordern.
    Ich denke der konkrete Zusammenhang - der Impfvorgang - ist dabei schon mit zu erwähnen. Wenn es stimmt, dass Influenzaimpfungen Pflicht sind, versteh ich die Argumentation der Soldaten nicht, sie ist dann hinsichtlich der körperlichen Unversehrtheit schon etwas seltsam. In dem Tagesschauartikel steht ja noch : "Aus ihrer Sicht ist die Corona-Impfung unzureichend erforscht, zudem verhindere sie eine Infektion oder Erkrankung nicht." Auch das wäre bei einer Influenzaimpfung nicht gegeben. Auch ist eine schwere Erkrankung zu verhindern das Ziel und das leistet die Impfung.

    Denkst Du, es geht den klagenden Soldaten nur um die Verletzung durch die Nadel?
    Es ist nicht näher ausgeführt, aber zumindest kann man es so verstehen. Der Stich gilt ja im Sinne des StGB als Körperverletzung.

    Wie ich dazu stehe, ist zunächst mal belanglos.
    Würd mich trotzdem interesieren. Wenns medizinisches sinnlos ist, wäre das ja (noch) ein andere D

    Nick_Nick schrieb, dass sich bei einem Berufssoldaten die Sinnfrage gar nicht stelle.
    Daraus folgere ich, dass seiner Meinung nach der Soldat sich auch sinnlosen Behandlungen unterziehen müsste, so es befohlen würde.
    Alsoso würde ich das nicht interpretieren bzw. schlussfolgern.

  2. #13997
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    Hi,

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Es ist nicht näher ausgeführt, aber zumindest kann man es so verstehen. Der Stich gilt ja im Sinne des StGB als Körperverletzung.
    .
    Also wäre das aussetzen mit hohen Strahlungswerten kein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, oder wie sieht es mit Giften, kontakt oder oral eingenommen, aus?

    Gruß

    Alef

  3. #13998
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    Standard

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Das ändert aber nichts daran, dass ich die Aussage als dumm ansehe:
    Du erweckst den Eindruck, dass Du meinst, nur weil jemand einen Beruf ausübt, der gewisse Risiken birgt, hätte er jegliches Recht am eigenen Körper abgeben.
    Nein, hat er nicht. Er muss auch nicht alles, was der Staat mit ihm machen will, über sich ergehen lassen. Wir reden hier von der Coronaimpfung, was auch in meinem obigen Beitrag zum Ausdruck kommen sollte. Nicht von einer Versuchsreihe für ein Krebsmedikament.

    Wenn ein Berufssoldat dann mit Recht auf körperliche Unversehrtheit bei einer Coronaimpfung kommt, mache ich mich tatsächlich über ihn lustig. Wobei ein Hälfte fassungsloses Unverständnis ist. Und ich mich tatsächlich frage, ob man auf den im Ernstfall zählen kann.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Gilt die Impfpflicht nur für Berufssoldaten?
    Sie gilt für Bundeswehrangehörige. Andere als Berufssoldaten haben wir ja wohl nicht (wenn man Zeitsoldaten dazuzählt).

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Kann man Soldaten einfach so sinnlosen medizinischen Behandlungen unterziehen?
    Dass die Coronaimpfung sinnlos sein soll, sieht die STIKO ein wenig anders.

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Ich meine, "alles was der Staat mit mir machen will, über mich ergehen lassen" ist nicht Nick_Nicks Aussage gewesen.


    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Nick_Nick schrieb, dass sich bei einem Berufssoldaten die Sinnfrage gar nicht stelle.
    Wie geschrieben, du hast mich missverstanden. Es stellt sich - für mich - für den Soldaten bei der Coronaimpfung nicht die Sinnfrage, weil sie bspw. auch von der STIKO empfohlen wird.

    Und zur Duldungspflicht:

    "Die Impfung ist nur dann nicht zumutbar, wenn objektiv eine erhebliche Gefahr für Leben oder Gesundheit des Soldaten oder der Soldatin besteht. Dabei ist in jedem Fall der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten, insbesondere mit Blick auf mögliche Impfnebenwirkungen. Vorbehalte und etwaige Kontraindikationen von Soldatinnen und Soldaten werden sehr ernst genommen und im Einzelfall geprüft.
    ...
    Der Umfang der duldungspflichtigen Impfungen orientiert sich an den jeweils geltenden Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) ..."
    (https://www.bundeswehr.de/de/organis...uldungspflicht)

    Dass von der Coronaimpfung eine erhebliche Gefahr für den Soldaten ausgeht, kann man ja wohl eher nicht behaupten.
    Geändert von Nick_Nick (10-07-2022 um 23:47 Uhr)

  4. #13999
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Ich denke der konkrete Zusammenhang - der Impfvorgang - ist dabei schon mit zu erwähnen. Wenn es stimmt, dass Influenzaimpfungen Pflicht sind, versteh ich die Argumentation der Soldaten nicht, sie ist dann hinsichtlich der körperlichen Unversehrtheit schon etwas seltsam. In dem Tagesschauartikel steht ja noch : "Aus ihrer Sicht ist die Corona-Impfung unzureichend erforscht, zudem verhindere sie eine Infektion oder Erkrankung nicht." Auch das wäre bei einer Influenzaimpfung nicht gegeben.
    Die Influenzaimpfung ist aus Sicht der Soldaten unzureichend erforscht?

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Es ist nicht näher ausgeführt, aber zumindest kann man es so verstehen. Der Stich gilt ja im Sinne des StGB als Körperverletzung.
    Wie auch die Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen
    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit steht zudem im Grundgesetz.

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Würd mich trotzdem interesieren. Wenns medizinisches sinnlos ist, wäre das ja (noch) ein andere D
    Ich gehe davon aus, dass die klagenden Soldaten das für sinnlos halten.
    Bei diesen Impfdebatten stört mich, was hier an Rechtsverständnis bei vielen Leuten zu Tage tritt.
    Zur Grundlage des Rechtsstaats gehört es, dass man Leuten auch dann Rechte zugesteht, wenn man anderer Meinung ist, als diese.
    Das Recht auf Redefreiheit gilt nicht nur für Leute, die der gleichen Meinung sind.
    Das Recht auf Versammlungsfreiheit gilt auch für Leute, die für Dinge Demonstrieren, die man selbst ablehnt.
    Und das Recht auf körperliche Unversehrtheit gegenüber dem Staat gilt auch für Leute, die das in Fällen einfordern, in denen man einen entsprechenden Eingriff selbst für sinnvoll hält.

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Alsoso würde ich das nicht interpretieren bzw. schlussfolgern.
    Wie denn sonst?
    Wie ist dieses Aussagen denn sonst zu verstehen, als dass sich für Nick_Nick die Frage nach der Sinnhaftigkeit bei der genannten Berufsgruppe nicht stellt?

    Ich meinte, dass sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit für einen Berufssoldaten nicht stellt, jedenfalls nicht hier (und mir daher die tiefere Frage nach der Sinnhaftigkeit in seinem Fall egal ist).
    Don't armwrestle the chimp.

  5. #14000
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Wenn ein Berufssoldat dann mit Recht auf körperliche Unversehrtheit bei einer Coronaimpfung kommt, mache ich mich tatsächlich über ihn lustig. Wobei ein Hälfte fassungsloses Unverständnis ist. Und ich mich tatsächlich frage, ob man auf den im Ernstfall zählen kann.
    Es geht nicht darum, welche Einschätzung Du bezüglich der Coronaimpfung hast, sondern der Betroffene.
    Für mich sind die Frage, ob sich jemand mit einem Impfstoff impfen lassen will, den er aus seiner Perspektive wohl für gesundheitsschädlich hält und die Frage nach seiner Einsatzbereitschaft zwei paar Schuhe.
    Sind Nichtraucher auch nur bedingt einsatzbereit, weil die sich Gedanken um ihre Gesundheit machen und so jemanden kann man ja nicht "in den Tod schicken", wie Du Dir wohl einen Militäreinsatz vorstellst?

    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Sie gilt für Bundeswehrangehörige. Andere als Berufssoldaten haben wir ja wohl nicht (wenn man Zeitsoldaten dazuzählt).
    Zeitsoldaten zählt man aber üblicherweise nicht dazu.
    Und es gibt auch Bundeswehrangehörige, die gar keine Soldaten sind.
    Soldaten dürfen übrigens auch nicht von Vorgesetzten geschlagen oder sonst wie misshandelt werden, falls Du Dir das so vorstellst.

    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Und zur Duldungspflicht:

    "Die Impfung ist nur dann nicht zumutbar, wenn objektiv eine erhebliche Gefahr für Leben oder Gesundheit des Soldaten oder der Soldatin besteht. Dabei ist in jedem Fall der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten, insbesondere mit Blick auf mögliche Impfnebenwirkungen. Vorbehalte und etwaige Kontraindikationen von Soldatinnen und Soldaten werden sehr ernst genommen und im Einzelfall geprüft. [...]

    https://www.bundeswehr.de/de/organis...uldungspflicht
    Na so was: Vorbehalte von Soldatinnen und Soldaten werden von der Bundeswehr ausdrücklich ernst genommen und Du findest die lächerlich und zweifelst an der Einsatzbereitschaft.
    Dämmert es langsam, warum OliverT und ich Deine Aussage für dumm halten?
    Geändert von Pansapiens (11-07-2022 um 01:00 Uhr)
    Don't armwrestle the chimp.

  6. #14001
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Wenn ein Berufssoldat dann mit Recht auf körperliche Unversehrtheit bei einer Coronaimpfung kommt, mache ich mich tatsächlich über ihn lustig. Wobei ein Hälfte fassungsloses Unverständnis ist. Und ich mich tatsächlich frage, ob man auf den im Ernstfall zählen kann.
    Das finde ich jetzt auch bisschen verquer. Was soll eine Abneigung gegen die Impfung damit zu tun haben, ob derjenige als Soldat taugt?
    Glaubst du auch, ungeimpfte Pflegekräfte kümmern sich schlechter um ihre Patienten?
    Oder - so wie Frank - ungeimpfte BJJler nehmen weniger Rücksicht beim Rollen auf Verletzungen ihrer Partner?
    Also letztlich, wer die Impfung - vor allem unter den jetzigen Umständen! - ablehnt, ist charakterlich irgendwie fragwürdig?
    Geändert von Gast (11-07-2022 um 05:50 Uhr)

  7. #14002
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    Pansapiens
    Das ändert aber nichts daran, dass ich die Aussage als dumm ansehe:
    Du erweckst den Eindruck, dass Du meinst, nur weil jemand einen Beruf ausübt, der gewisse Risiken birgt, hätte er jegliches Recht am eigenen Körper abgeben.
    Ein typisches Beispiel eine Aussage aus dem Kontext zu reissen und zu verallgemeinern um den anderen dann als "dumm" darzustellen. Wie wäre es damit einfach mal zu versuchen die Aussage zu verstehen (und dazu ist der hier Kontext extrem wichtig)?

    Letztlich ist es doch nicht nur bei der Bundeswehr so, dass man gewissen Risiken die im Zusammenhang mit der Ausübung des Berufs stehen akzeptieren muss. Ist man dazu nicht bereit, muss man sich eben die Frage stellen ob man den richtigen Beruf hat.
    Bei jemand der in einem Bereich arbeitet, in dem die Folgen einer hohen Zahl von Ausfällen in einer Krisensituation kritisch ist, kann dies dann eben auch eine Pflicht zu bestimmten Impfungen sein.
    Wenn mein Arbeitgeber mich auf Dienstreise (wie zeitweise sehr oft nach Asien) schickt, kann ich das auch nicht einfach verweigern, selbst wenn ich dafür bestimmte Impfungen benötige oder mich Risiken durch tropische Krankheiten aussetzen muss. Will ich das nicht, muss ich mir überlegen ob ich den richtigen Beruf habe.
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

    The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.

  8. #14003
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Für mich sind die Frage, ob sich jemand mit einem Impfstoff impfen lassen will, den er aus seiner Perspektive wohl für gesundheitsschädlich hält und die Frage nach seiner Einsatzbereitschaft zwei paar Schuhe.
    Meinetwegen liege ich falsch, was die Schlussfolgerung von körperlicher Unversehrtheit bei Coronaimpfung auf körperliche Unversehrtheit im Kampfeinsatz angeht. Wäre ja schön.

    Mir ist übrigens schon klar, dass Soldaten im Regelfall nicht in den Tod geschickt werden. Wie ebenso, dass sie von ihren Vorgesetzten nicht geschlagen werden.

    Mit „im Ernstfall in den Tod geschickt“ meinte ich nicht den Kampfeinsatz, sondern dass sie tatsächlich Kanonenfutter auf ihrem Teil des Schlachtfeldes sein können, wenn die Generalität woanders Ziele erreichen will. Haben ja jetzt erst ein paar Ukrainer erlebt. Ist aber hier auch egal.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Na so was: Vorbehalte von Soldatinnen und Soldaten werden von der Bundeswehr ausdrücklich ernst genommen und Du findest die lächerlich und zweifelst an der Einsatzbereitschaft.
    Dämmert es langsam, warum OliverT und ich Deine Aussage für dumm halten?
    Du kannst meine Aussage für dumm halten, ich halte den Klagegrund der Offiziere für absurd, lächerlich und eines Soldaten unwürdig, da keiner mit persönlichen Einschränkungen argumentiert hat. Alles gut.

    Zitat Zitat von Julian Braun Beitrag anzeigen
    Das finde ich jetzt auch bisschen verquer. Was soll eine Abneigung gegen die Impfung damit zu tun haben, ob derjenige als Soldat taugt?
    Glaubst du auch, ungeimpfte Pflegekräfte kümmern sich schlechter um ihre Patienten?
    Oder - so wie Frank - ungeimpfte BJJler nehmen weniger Rücksicht beim Rollen auf Verletzungen ihrer Partner?
    Also letztlich, wer die Impfung - vor allem unter den jetzigen Umständen! - ablehnt, ist charakterlich irgendwie fragwürdig?
    Nicht die Abneigung gegen die Impfung, sondern die Klage mit der Begründung auf körperliche Unversehrtheit. Aber wie gesagt, ist schon gut möglich, dass ich falsch liege.

    Ich gehe aber zumindest davon aus, dass sie alle in deinen Beispielen wie auch die Bundeswehrsoldaten ein ausgeprägtes Ego haben und zumindest ihrs über das der Gruppe stellen. Und in Berufen oder Umgebungen unterwegs, in denen sie sehr intensiv mit anderen, eventuell gefährdeten, zu tun haben. Habe ich erstmal eine Grundskepsis.

    Ich kann übrigens Frank seiner konsequenten Haltung ungeimpften Mitgliedern gegenüber nur Respekt zollen.

  9. #14004
    vagabund Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Ich kann übrigens Frank seiner konsequenten Haltung ungeimpften Mitgliedern gegenüber nur Respekt zollen.
    Nicht persönlich nehmen, aber Frank ist ein Dienstleister und nicht mein Arzt. Bei einem zeitnahen Test bin ich willens Kulanz zu zeigen, aber danach hört es auf. Steht es im Vertrag? Nein? Dann können wir diesen gerne mit Gegenseitigkeit fristlos kündigen. So bald ein Coach meint er wäre meine Nanny und mir ungefragt Lebensratschläge jenseits seiner Expertise gibt, dann gehe ich. Da klingeln bei mir persönlich die Alarmglocken. Es gibt einen Trainer nichts an ob ich geimpft bin oder nicht, oder ob ich Geschlechtskrankheiten habe, schwanger sein könnte, oder oder. Da würde ich mir eher Sorgen um Staph und Ringworm machen, was ja gemeinhin eher als Berufsrisiko gesehen wird. Wenn du als Geimpfter dank fortwährender Ansteckbarkeit mehr Angst vor Corona hast als ein Ungeimpfter solltest du dir vielleicht selber ein paar unangenehme Fragen stellen.

    Das gesagt würde ich persönlich nicht mehr zum Training gehen, aber dafür weiter bezahlen wollen würde ich auch nicht. Auf der anderen Seite, wenn Frank tatsächlich die Kompetenz haben sollte mir medizinische Ratschläge geben zu dürfen, jenseits von Staph und offenen Brüchen und sowas, dann soll er auch dafür haftbar sein. Wenn er meint ich müsse gegen X geimpft sein und es geht schief, dann sehe ich da persönlich auch bei ihm eine Teilschuld. Genauso wie er sie meint bei den Ungeimpften zu sehen, wenn er einen Ausbruch in seinem Club hat. Das Spiel kann ich auch spielen.

    Grüße.

  10. #14005
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    Woher weißt Du, was bei Frank im Vertrag steht?

  11. #14006
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von vagabund Beitrag anzeigen
    Nicht persönlich nehmen, aber Frank ist ein Dienstleister und nicht mein Arzt. Bei einem zeitnahen Test bin ich willens Kulanz zu zeigen, aber danach hört es auf. Steht es im Vertrag? Nein? Dann können wir diesen gerne mit Gegenseitigkeit fristlos kündigen. So bald ein Coach meint er wäre meine Nanny und mir ungefragt Lebensratschläge jenseits seiner Expertise gibt, dann gehe ich. Da klingeln bei mir persönlich die Alarmglocken. Es gibt einen Trainer nichts an ob ich geimpft bin oder nicht, oder ob ich Geschlechtskrankheiten habe, schwanger sein könnte, oder oder. Da würde ich mir eher Sorgen um Staph und Ringworm machen, was ja gemeinhin eher als Berufsrisiko gesehen wird. Wenn du als Geimpfter dank fortwährender Ansteckbarkeit mehr Angst vor Corona hast als ein Ungeimpfter solltest du dir vielleicht selber ein paar unangenehme Fragen stellen.

    Das gesagt würde ich persönlich nicht mehr zum Training gehen, aber dafür weiter bezahlen wollen würde ich auch nicht. Auf der anderen Seite, wenn Frank tatsächlich die Kompetenz haben sollte mir medizinische Ratschläge geben zu dürfen, jenseits von Staph und offenen Brüchen und sowas, dann soll er auch dafür haftbar sein. Wenn er meint ich müsse gegen X geimpft sein und es geht schief, dann sehe ich da persönlich auch bei ihm eine Teilschuld. Genauso wie er sie meint bei den Ungeimpften zu sehen, wenn er einen Ausbruch in seinem Club hat. Das Spiel kann ich auch spielen.

    Grüße.
    Doch, im Sport geht es den Trainer sehr wohl was an, ob du Krankheiten hast, oder ein Spinner bist...

    Kannst ja gerne draussen trainieren...

  12. #14007
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    Standard

    Zitat Zitat von Matsche Beitrag anzeigen
    Doch, im Sport geht es den Trainer sehr wohl was an, ob du Krankheiten hast, oder ein Spinner bist...
    Ein Ungeimpfter ist krank oder ein Spinner? Oder gar Beides?
    Geändert von Katamaus (11-07-2022 um 20:56 Uhr)
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  13. #14008
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Meinetwegen liege ich falsch, was die Schlussfolgerung von körperlicher Unversehrtheit bei Coronaimpfung auf körperliche Unversehrtheit im Kampfeinsatz angeht. Wäre ja schön.
    Ich halte das für eine zu starke Vereinfachung.
    Es geht IMO nicht um den Piks, sondern darum, dass eine Substanz in den Körper eingebracht wird, bei der aus der Perspektive der klagenden Soldaten unklar ist, was die anrichtet.
    Das ist dann eventuell eine andere Art von körperlicher Versehrtheit, die man sich vorstellt, als bei einem Kampfeinsatz.
    Man könnte ja mal schauen, ob es Impfgegner unter Profi-MMA-Kämpfern gibt oder unter Leuten, die bei Extremsportarten Kopf und Kragen riskieren.

    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Du kannst meine Aussage für dumm halten, ich halte den Klagegrund der Offiziere für absurd, lächerlich und eines Soldaten unwürdig, da keiner mit persönlichen Einschränkungen argumentiert hat.
    Eines Soldaten für unwürdig hielt ich es, nach dem Afghanistandesaster der Merkel und KRK einen großen Zapfenstreich zu blasen.

  14. #14009
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Matsche Beitrag anzeigen
    Doch, im Sport geht es den Trainer sehr wohl was an, ob du Krankheiten hast, oder ein Spinner bist...
    Ein Ungeimpfter ist krank oder ein Spinner? Oder gar Beides?
    Versteh ich auch nicht, Matsche. Vielleicht nochmal durchdenken?

  15. #14010
    vagabund Gast

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    Ihr könnt gerne eure Clubs politisieren und Gesinnungsprüfungen einführen, aber dann investiere ich mein Geld halt woanders. Klar ist es angebracht mit gewissen Krankheiten verantwortlich umzugehen, trotzdem mag ich keinem Mattenmeister meine Krankenakte vorzeigen. So von wegen, mhm... der sieht aus als wäre er dies und das, mach erst mal einen AIDS-Test und gib mir eine beglaubigte Kopie vom Ergebnis. Bei einem Wettkämpfer meinetwegen, aber als einfaches Bezahlschwein so behandelt so behandelt zu werden? Ne.

    Was die Spinner angeht würde ich gerne mal wissen wer das burteilen soll? Eddie Bravo? Die halbe Szene ist voller Spinner und das ist auch in Ordnung. Ich geh nicht rollen um mich über Politik und Whitepapers zu unterhalten, oder irgendwelchen Assis über die Gefahren unregulierten Drogenkonsums aufzuklären. Naja, Glückwünsche wenn das Geschäft trotzdem läuft. Auch Impfgegner können zahlende Kunden sein und wer sich es leisten kann die zu vergraulen, bitte.

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