Daß es in den golden Eighties keine Waffen zur Schaustellung gegeben hat,nee.
Auf dem angesagten Abenteuerspielplatz(so wurde die dort mit Anleitung eines Jugendsozialarbeiters gebaute Bretterbudenansammlung genannt),wurden die überall erhältlichen Seiten- Springmesser "gezeigt",zum "Abziehen". Der Sozialarbeiter hatte da Feierabend,wenn was "vorkam".
Ich sollte auch "abgezogen" werden. Wobei es meistens um Kohle ging,Handies und so (rare,"beliebte" +gesuchte )Turnschuhe für 400€ usw.waren damals nicht am Start.
Aber immer ohne irgendwas rausgekommen,der "Intent" war da wohl noch anders .
Es wurde gelabert, Springer gezeigt, Absicht kundgetan,"haste Kohle".
Ich hatte nichts,"dann hau ab".
Um Mädchen ging es nie. Nur um Sachen. Für Mädchen wurde "so",also immer ohne Waffen,gekämpft. Fand ich deshalb auch nicht "worth it",weil ich lieber angeln gegangen bin.
Realitycheck. Gestochen wurde,in meinem persönlichen Umfeld,damals niemand.Ich hab auch nie daran gedacht,nach einem "Vorkommnis" die Polizei von der Telefonzelle aus anzurufen,weil war ja nichts,kein Blut vergossen,und nichts passiert. Die Messerverkäufer in der Stadt hatten ihren Stuff auch alle an 13jährige verkauft,aber das war kein Problem,so sah es aus.
Kommt mir vor,als ob heute "Nichts" schneller mal zu Verletzungen, schwereren Verletzungen und ggfls.dauerhafter Behinderung und Tod führt,als damals,aber sicher täusche ich mich.
Geändert von ragbar (26-07-2022 um 06:44 Uhr)
Violence? Violence is for Assholes. Lemmy Kilmister,1995