
Zitat von
Taekwondo-Nerd
Bemerkenswert!
... und gleichzeitig ziemlich traurig.
Ich fasse zusammen:
- Ein Autor, Kampfkünstler und Teil unserer Community kündigt ein Werk zum Ukrainekonflikt an.
- Das Werk bezieht klar Stellung für den Angegriffenen.
- Es finden sich sofort einige "Literaturkritiker", die ja alles total schlecht finden, was dieser Autor jemals geschrieben hat.
Wisst ihr woran mich die "Kritik" von manchen hier erinnert? Ich habe da die Schimpfkanonade von Mike Barns aus Karate Kid III im Ohr, wie er den jugendlichen Helden der Serie erst zusammenfallen lässt, sein Geschäft demoliert und ihn dann beschimpft:" Du bist ein Witz, Larusso, dein Karate ist ein Witz, und dein Lehrer ist auch ein Witz!"
Kleine Anmerkung: Der zitierte Sprecher wird als "Bad Boy des Karate" geführt und steht für alles, wie sich ein Kampfkünstler nicht verhalten soll! Ich wage an dieser Stellle auch die Prognose, dass der Kampfkünstler und Autor, um den es hier geht, diejenigen, die ihn hier versuchen, fertig zu machen, mit Kranich-Tritt, Trommel-Technik oder Sanchin-Kata auf die Bretter schicken wird, um im Bild zu bleiben.
Schade, dass statt konstruktiver Kritik hier auf diesem Board primitives "bullying" betrieben wird.
Ich habe das eine oder andere von Konrad Gladius auch gelesen. Ich befasse mich, auch beruflich, viel mit Literatur und kann den Autor unumwoben zur Lektüre empfehlen, vor allem wenn man Kampfkunst in Literatur sucht und sich dazu noch für die Aufarbeitung aktueller Themen in Literatur der Gegenwart interessiert.
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mir haben der erwähnte "Martial Arts Killer - Morde im Lockdown" sowie auch das "Wing-Chun-Girl" in ganz verschiedenerlei Hinsicht extrem gut gefallen. Ich freue mich auch schon sehr auf das Erscheinen der Faust von Lwiw!
An dieser Stelle möchte ich aber noch zwei Dinge erwähnen, über die sich aus meiner Sicht nicht streiten lässt:
1. Die Ukraine wurde angegriffen, hat alles Recht sich zu verteidigen und wir sollten, gerade als Kampfkünstler, auf der Seite des Verteidigers stehen. Meinen Respekt, wenn das literarisch von Seiten der Kampfkunstszene geschieht.
2. Kampfkünstler, die die Bezeichnung verdient haben, sollten verstanden haben, wie respektvoller Umgang miteinander aussieht, auch wenn man nicht die gleichen Sichtweisen und Vorlieben teilt - politisch oder literarisch.
Mir graut ehrlich gesagt vor der Vorstellung, wie Schüler im Dojo von "AlexAikido", MGuzzi, amasbaal oder anderen behandelt werden. Wir da auch jeder fertig gemacht und abqualifiziert, von dem man meint, man selber wisse es besser was guter Stil ist?
Wenn die Beiträge in diesem Thread dafür Beurteilungsgrundlage sind, möchte ich von solchen Meistern nicht unterrichtet werden und sie auch nicht als Trainingspartner im Dojo haben. Zumindest müssten sie noch sehr viel beigebracht kriegen, was Kampfkunst bedeutet.