Da bin ich wieder bei dirDas zeigen auch manche Thais. Sie machen den Schritt gerade nach vorne, dann heben sie die Ferse und drehen auf dem Standbein. Also das klassische "lift and pivot" (so wie es auch im Karate/TKD etc. gezeigt wird). Dabei dient der Schritt nur dazu, an den Gegner zu kommen.
Der 45-Grad Schritt nach vorne ist hingegen die konkrete Vorbereitung/Einleitung des runden Kicks.
Am Sandsack macht man weder bei Boxtechniken noch bei geraden Kicks einen Schritt. Im Kampf kommt man ohne Schritt nicht an den Gegner ran. Beim runden Tritt macht man aber auch am Sack den 45er Step, um die Hüfte besser einsetzen zu können. Ist ja in dem einen von mir geposteten Video schön zu sehen. Deswegen gehört der 45-Grad-Step für mich zur Technik und nicht zur Distanzüberbrückung.
Weil ich ihn auch nutze, wenn ich nah genug bin.
Und ja, der Step kann natürlich gleichzeitig die Distanzüberbrückung darstellen. Ist aber nicht der Hauptzweck.
Yep. Problem an diesem "Einleitungsschritt" ist, dass der Gegner die Technik dadurch recht früh erkennen kann.was ich zuvor als hollandstyle bezeichnet habe, kannst du bei bas rutten sehen. er setzt den fuss beim schritt nach vorne/ seitlich komplett auf, allerdings wird die ferse zum gegner gedreht und mit hüfteinsatz gekickt ohne eine drehbewegung auf dem fussballen zu machen, die hat der spezielle step ersetzt.
Check. Du hast in einer Diskussion mit Christoph Delph schon mal erklärt, dass es "das Kickboxen" nicht mehr gibt, sondern zumindest 6 Versionen nach WAKO.Leider stimmen deine letzten Schlussfolgerungen nicht: Im Kickboxen gibt es 6 Kampfdisziplinen. Im Kickboxen kann ich alle Technikenvariationen anwenden. Du kannst deshalb mit Techniken nur mit den Ringdisziplinen Vollkontakt, low kick und k1 vergleichen. In allen 3 Disziplinen kann sowohl mit dem Fuß als auch dem Schienbein getroffen werden, also habe ich die verschiedensten Technikmöglichkeiten.
Korrekt. Teilweise auch Schutzweste. Hab auch schon Veranstalter gesehen, die Weste und Schienbeinschützer vorgeschrieben haben. Da hätte man Rippentreffer komplett ungedeckt fressen könnenDen Kopfschutz gibt es, in MT-Amateurkämpfen allerdings auch.Bei diesem Regelwerk gehen die Kämpfer dann auch wieder auf Geschwindigkeit statt auf Kraft.
Im Grunde auch beim MT: "kraftvoll, genau, ungeschützt und gemäß den Regeln".In die Punktwertung im Kickboxen in den Ringdisziplinen gehen nur alle Wirkungstreffer ein, d.h. Treffer, die mit kraftvoller, sauberer Technik landen, ohne nur durchzurutschen oder die nur Berührungen sind.
Mein Wissen über Kickboxen ist zugegeben begrenzt. Ich habe damals in einem Gym trainiert, dessen Kickboxsparte zur IKBF gehörte. Meine Infos sind daher wohl weder up to date noch allgemeingültig.





Das zeigen auch manche Thais. Sie machen den Schritt gerade nach vorne, dann heben sie die Ferse und drehen auf dem Standbein. Also das klassische "lift and pivot" (so wie es auch im Karate/TKD etc. gezeigt wird). Dabei dient der Schritt nur dazu, an den Gegner zu kommen.
Bei diesem Regelwerk gehen die Kämpfer dann auch wieder auf Geschwindigkeit statt auf Kraft.
Mit Zitat antworten