Da hier schon einige Male der Begriff " Mannstoppwirkung " fiel, wollte ich mal kurz anmerken was das bedeutet, insbesondere im Bezug auf ein Messer.
Ein Messer ist ein Paradoxon. Auf der einen Seite, kann jede(r) der in Raserei verfällt damit furchtbaren Schaden zufügen, auf der anderen Seite ist die Energieabgabe und um die geht es ja, äußerst gering. Die Spitze der Klinge ist ja ein winzig kleiner Punkt. Um richtige " Mannstoppwirkung " zu erzielen, müßte dieser Punkt größer sein und mehr Energie abgeben. An kontrollierten Messereinsatz, glaube ich schon lange nicht mehr. Also dieses " biomechanische Schneiden und Stechen ", die gezielte Attacke von z.Bsp. Muskeln oder Nerven. Das wird eher zufällig passieren, aus einer Position der Dominanz heraus oder überfallartig. Und dann auch nur mit Glück. Denn es geht ja nicht nur um die Kenntniss von: Lage, Sitz und Funktion von Organen ( als Bsp. ), sondern auch um die Klingenführung im Körper. Das ist etwas, daß man tatsächlich lernen muß, wenn man denn die Entscheidung für sich getroffen hat, eine Klingenwaffe zur " SV " zu führen.
Ich - für mich persönlich - habe mich gegen das führen einer Klingenwaffe zur " SV " entschieden. Ich verurteile niemanden, der sich anders entscheidet. Nur muß man sich dann über die Konsequenzen im klaren sein. Und bitte nicht in der Situation des Einsatzes der " Waffe " ( Messer sind Werkzeuge ) ... denn:
" Denkblockaden führen zu Handlungsblockaden "





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