Ich weiß nicht, wie lange z.B. Gerichtsakten aufgehoben werden (müssen). Jedenfalls wäre es wohl gar nicht so schwer, nur zeitaufwendig, für bestimmte Städte/Regionen, sozusagem exemplarisch entsprechende historische Studien zu machen. Doktorarbeit für nen Kriminologen, Juristen, Soziologen etc. oder umfassendere Recherche eines Journalisten. Ich denke machbar wärs.
Möglich, ich kann es nicht mit letzter Sicherheit sagen.das mit den zügen als tatorte ist - in dieser häufigkeit - aber mit sicherheit eine neue erscheinung.
Ich hatte ein Bundeswehrmesser, ich glaube kurz vor der Jugendfreizeit gekauft von meine Eltern, war recht teuer, aber die haben sich nicht lumpen lassen. Geschnitzt, kleine Äste gehackt damit, das wars. Das Ding ist relativ bald irgendwo in einer Schublade verschwunden, wurde eh schnell stumpf. Von Messerstechereien hab ich in unser Kleinstadt nix gehört auch sonst, war das etwas , was ggf in der B..d stand. ich hatte absolute nicht den Eindruck, dass da stichbereite Typen rumliefen, Schlägerfuzies, ja, die gabs in jedem Kaff, manche hatte einen Ruf, aber Messerjoes, nee nicht das ich wüsste in den 70er, 80ern. In den 90ern dafür kamen die Butterflys in Mode, da kenn ich Fälle, wo z.B. Jugendliche die genutzt und eingesetzt haben, diesmal Großstadt.in jedem fall kann ich aus meinem persönlichen umfeld sagen, dass wir im jugendalter weit mehr und selbstverständlicher mit messern hantiert haben, als das derzeit der fall zu sein scheint, also waren messer auch bei körperlichen auseinandersetzungen eher dabei. die dinger wurden ja sogar von den eltern verschenkt. wer macht denn heute noch sowas? v.a. dingen hatten wir früher größere klingen. das klassische fahrtenmesser war da eher standard, als kleine einhandmesser, die es eh kaum gab (außer die ach so coolen, heute nicht mehr tragbaren, stiletts)....
Die 90er waren eh aggressiver insgesamt, so hab ich das erlebt und wahrgenommen.






