Ob biologische Männer beim Sport biologischen Frauen gegenüber körperliche Vorteile haben, wird hier gar debattiert, bei dem Thema sind sich alle oder die meisten einig, soweit ich das überblicke.
Auch mögliche Alternativen, wie man unfairen Wettbewerbsvorteilen begegnen könnte, werden eher mit müdem Schulterzucken notiert, obwohl es das eigentliche Diskussionsthema sein sollte.
Was leidenschaftlich diskutiert wird, ist die Definition des Geschlechts, bzw. die Verteidigung der eigenen Vorstellung davon. Hier sind einige Leute an der Übung gescheitert das eigene Weltbild zu hinterfragen, im Sinne von "könnte das, was ich für eine unumstößliche Wahrheit halte, bloß eine Idee sein?"
Wann ist ein Mann ein Mann, muss er zeugungsfähig sein, oder nur einen Schniedel haben und muss der Schniedel bloß funktionieren oder auch ästhetisch schön anzuschauen sein? Müssen alle <20cm in der Kinderliga antreten, oder direkt in der Kategorie Produktionsfehler? Müssen die Athleten ihre Fortpflanzungsfähigkeit z.B. beim Wiegen unter Beweis stellen? Oder erst nach dem Kampf im Backstage Bereich, als seed and greet sozusagen?
Haben die Chromosomen irgendwas zum Thema Geschlecht zu sagen oder sind wir sowieso alles Mädchen? Und sind Geschlechtskategorien beim Sport ursprünglich wirklich aus dem Fairnessgedanken entstanden, oder wollten die Männer ihre Domäne "in der guten alten Zeit" nur "sauber" halten?
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