Zitat Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
Sofern du nicht grade einen Job als Berufs-Trainer im Kampfsportbereich anstrebst, sind Erfolge im Karate für alle oben genannten entweder total irrelevant oder deren Nennung sogar kontraproduktiv. Wenn ich ne Bewerbung für nen Job in meinem Beruf lese, in dem sowas drin stünde, käme der sofort auf den Stapel mit der Aufschrift "Später vielleicht nochmal anschauen". Aber definitiv nicht auf den Stapel "Sollte man mal zum Gespräch einladen"[*]. Denn die Konkurrenz, mit der du mithalten willst, macht kein Karate, sondern nen guten Job.

Karate sollte man nicht machen, um sich darzustellen. Karate macht man nur für sich selber, nicht für andere.

Aber um die Frage zu beantworten:
Der absolut einfachste Weg, schnell und einfach sowohl Prüfungs- als auch Wettkampf-Erfolge zu erzielen ist:
1) Aus dem DKV austreten
2) Einen eigenen Stil begründen. Kann und darf gerne komplett so aussehen wie Shotokan, muss nur irgendwie anders heißen.
3) Einen eigenen Verband gründen, der diesen neuen Stil vertritt. Das muss ich nicht mal ein Verein sein.
4) Sich selber zum Soke ernennen und sich den 10. Dan verleihen. Als Soke ist das kein Problem.
5) Zwei Freunde einladen, mal für ne Woche offiziell dem Verband beizutreten. Die brauchen von Kampfsport keine Ahnung zu haben.
6) Mit den zwei Freunden einfach eine verbands-interne Weltmeisterschaft durchführen (alle wichtigen WMs im Karate sind jeweils verbands-intern)
7) Diese WM gewinnen (gibt ja nur zwei Gegner und die können nichts, Sieg durch Aufgabe ist eine Option), und fertig ist die Laube. Kannst dir aussuchen, ob das Kumite, Kata oder beides werden soll.

In sieben einfachen Schritten zum Weltmeister-Titel und 10. Dan.
Und noch nicht mal aus der Luft gegriffen. Diesen Weg sind schon andere vor dir gegangen.


[*] Wenn ich so drüber nachdenke, gäbe es doch einen Karate-Erfolg, der mich beim Lesen im Lebenslauf zu einer Einladung verleiten würde: Erfolgreiches Absolvieren des 100-Mann-Kumite
Na dann, das hört sich ja mal gut an.


Ich trainiere dann ernsthaft weiter und schaue wie weit ich kommen kann.