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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #14806
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    So wie die Geimpften die Behandlungskosten der Ungeimpften mitzahlen, obwohl sie für deren Verweigerung nichts können?

    Das Trittbrettfahrertum war ja auch meine Argumentation, dahingehend nämlich, dass alle vom Ende der Maßnahmen profitieren. Auch diejenigen, die sie auf die eine oder andere Weise verweigert haben.

  2. #14807
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    So wie die Geimpften die Behandlungskosten der Ungeimpften mitzahlen, obwohl sie für deren Verweigerung nichts können?

    Das Trittbrettfahrertum war ja auch meine Argumentation, dahingehend nämlich, dass alle vom Ende der Maßnahmen profitieren. Auch diejenigen, die sie auf die eine oder andere Weise verweigert haben.
    Alle VOM Ende der Maßnahmen profitiert haben ? ..... das ist die Logik ? Ich geh dann mal kotzen ...echt , wie kann man sowas bringen. ?
    Aber klar , der Schaden durch Massnahmen , durch Verzögerung von Beendigung , fällt ja alles in die Kategorie. wie war das gleich ? Ach ja. "mein Mitleid hält sich da in Grenzen.." ... Ich schalte jetzt auf Ignor-liste ... Sonst hagelts wieder Punkte ...
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  3. #14808
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    So wie die Geimpften die Behandlungskosten der Ungeimpften mitzahlen, obwohl sie für deren Verweigerung nichts können?

    .
    Die Zeit der beleglosen Behauptungen ist doch eigentlich vorbei?

  4. #14809
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    So wie die Geimpften die Behandlungskosten der Ungeimpften mitzahlen, obwohl sie für deren Verweigerung nichts können?
    nein, das nennt sich solidarische Krankenversicherung.

    Und außerdem hat jeder Geimpfte eine Impfung bekommen, aber bei Weitem nicht jeder Ungeimpfte bekommt eine "Behandlung"

  5. #14810
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    nein, das nennt sich solidarische Krankenversicherung.

    Und außerdem hat jeder Geimpfte eine Impfung bekommen, aber bei Weitem nicht jeder Ungeimpfte bekommt eine "Behandlung"
    Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass die Impfung zusammengenommen mehr Kosten verursacht hat als die Behandlungskosten Ungeimpfter. Wahrscheinlich auch dann, wenn wir nur die Dosen ab drei aufwärts (alle Dosen zu zählen wäre ja unfair) und alle bezahlten ungenutzten zählen. Wäre mal eine schöne Rechercheaufgabe.

    Edit: Haha, ich habe mal kurz gegoogelt, so abwegig war der Gedanke gar nicht. Ungeimpfte haben das Gesundheitssystem in etwa 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro gekostet (Stand Februar 2022 laut: https://www.focus.de/finanzen/news/p..._51318477.html). Da wäre der Löwenanteil enthalten, denn wer nach zwei Jahren Pandemie noch ungeimpft war, hatte sich das Virus aller Wahrscheinlichkeit nach schonmal eingefangen. Vor einem Jahr gab es 77 Millionen ungenutzte Impfdosen (https://www.welt.de/politik/deutschl...r-Verfall.html). Wenn wir jetzt 15,50 Euro pro Dosis ansetzen (https://www.aerzteblatt.de/nachricht...-pro-Impfdosis), sind wir bei etwa 1,2 Milliarden Euro. Ziemlich nah dran an den 1,8 Milliarden Euro Behandlungskosten, die laut Artikel wohl auch noch eine überhöhte Schätzung darstellen. Wenn ich jetzt eine 80%ige Wirksamkeit der Impfung annehme, dann liegen die Behandlungskosten der Ungeimpften bei etwa 1,4 Milliarden Euro, da man ja nur die vermeidbaren Fälle zählen sollte. Also 1,4 Milliarden Euro gegen 1,2 Milliarden Euro. Wenn also die Ungeimpften unsolidarisch waren, dann waren es auch die, die viel zu viele Dosen Impfstoff bestellt und damit Steuergelder verschwendet haben.
    Geändert von egonolsen (04-05-2023 um 23:24 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  6. #14811
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    Ich glaube kaum jemand befürwortet die Mengenplanung bei der Impfstoffbestellung, die v.a. noch Spahn zu verantworten hat. Da würde mich mal die zu Grunde liegende Kalkulation interessieren.

  7. #14812
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Ungeimpfte haben das Gesundheitssystem in etwa 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro gekostet (Stand Februar 2022 laut: https://www.focus.de/finanzen/news/p..._51318477.html).
    Okay, wenn die Impfung davon 80% verhindert, verursachen am oberen Rand der Schätzung die Ungeimpften 1,84 Milliarden Euro Behandlungskosten.
    Dass sind dann 115 Euro pro Ungeimpften.
    Was eine durchschnittliche Impfung gekostet hat, hab ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden, aber der Impfstoff kostet wohl 15,5 pro Dosis und ein niedergelassener Arzt bekam seit November 2021 28 Euro für die ersten drei Impfungen.
    Das sind dann zusammen 130,5 Euro Impfkosten pro vollständig Geimpften.
    Würde das den durchschnittlichen Kosten für eine vollständige Impfung entsprechen, dann würden 16 Millionen Ungeimpfte den Staat/das Gesundheitssystem um 248 Millionen Euro entlasten.
    Geändert von Pansapiens (05-05-2023 um 06:35 Uhr)

  8. #14813
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Als Begründung der Ungleichbehandlung Geimpfter wurde z.B. angeführt, dass die eine Weile nach der Impfung den Impfstoff noch an die Umgebung ausscheiden.
    Habe nur das Abstract gelesen, steht das dort als zentraler Grund für die Antipathie Geimpften gegenüber?

    Da frage ich mich, wer und warum Ungeimpfte tatsächlich als Trittbrettfahrer wahrnimmt.
    Die Impfung ist doch laut Herrn Lauterbach gratis und nebenwirkungsfrei und kann das Leben des Impflings retten.
    Natürlich ist die Impfung nicht gratis, sondern gemeinschaftsfinanziert, d.h.
    die Ungeimpften zahlen für die Impfung der Geimpften mit, ohne die persönlichen Vorteile in Anspruch zu nehmen.
    Wie ich's verstehe ist das einfach psychologisch begründet und in uns angelegt. Der Mensch ist ein soziales Wesen und eine Gruppe überlebt/funktioniert nicht, wenn jeder macht, was er will und nichts beiträgt. Also werden intuitiv Mitglieder sanktioniert, die "free-rider" sind. Bei Aversion Migranten gegenüber ist's mit Küchenpsychologie vielleicht noch plausibler. Die gehören nicht zur Gruppe, haben nichts beigetragen, ergo gibt's Vorbehalte.

    Die Pandemie war ein Angriff auf die Gruppe, die Impfung als gemeinschaftlicher Weg heraus aus der Misere erklärt, also greift mehr oder minder unbewusst dieser "Reflex".

  9. #14814
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    Also ich habe hier nicht das ganze im Überblick und habe nicht alles mitgelesen.

    Dieses Trittbrettfahrer Ding kann ich vorstellen wo es herkommt. Dieser ruck die Regierung für vieles anzugehen und zu meckern. Besonders, der aus gewissen Kreisen und stärker in gewissen Regionen in DE zu beobachten ist spielt da denke ich eine große Rolle. Die nutzen das ja auch ziemlich clever. Das nicht jeder, mit allem dieser Menschen einhergeht sollte aber klar sein.

    Warum jetzt hier Gegenrechnungen gemacht werden verstehe ich nicht wirklich. Gerade wenn es um das Allgemeinwohl und Solidarität geht, ging es doch hauptsächlich darum, Krankenhäuser zu entlassten und mitmenschen zu schützen, die es aus eigener Kraft nicht gut schaffen konnten. Alte, Kinder oder Immunkranke zum Beispiel.

    Sicherlich hätte man im nachhinein Dinge anders gestalten können, aber eine Regierung die zum Beispiel garnicht oder kaum reagiert hätte, das wäre einfach nur fahrlässig gewesen. Man wusste zu wenig und hat dann horror szenarieren wie Italien z.B. gesehen. Fast die gesamte Welt war sich da in experten und Regierungen einig.

    Ob und was gerechtfeetigter ist als das andere. Wer recht hat und wer nicht. Ist egal. Nicht im Kreis drehen, sondern dem Kreis entbrechen.

    Ehrlich gesagt, verstehe ich auch garnicht, warum da jetzt hier noch so darüber gestritten wersen muss. Fühlt sich irgendwie falsch und komisch für mich Persönlich an. Man kann wieder alles machen. Das Wetter ist super. Würde glaub ich allen besser damit gehen, sich positiven Dingen zu zuwenden und das hinter sich zu lassen.

    Hab jetzt auch länger überlegt ob ich überhaupt was dazu schreiben soll oder nicht. Mach es jetzt aber und wünsche euch ein sonniges Wochenende. Geht in die Sonne und trinkt einen Kaffee. Schaut euch die Menschen, Natur an und erfreut euch dem Leben

  10. #14815
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    "Trittbrettfahrer". Soso. Es gibt also immer noch was neues im Diffamierungswerkzeugkistchen.

    Nur mal zur Erinnerung, wie das mit dem "Trittbrettfahren" ging bzw. eben nicht ging:





    Und exakt diese Diskrepanz zwischen dem, was wirklich lief, nämlich massivste Ausgrenzung ohne JEGLICHEN Sinn und Verstand, geschweige denn epidemiologischen Nutzen, und der heutigen Fama "war doch alles fast normal?!" macht mich wirklich wütend. Nein, nicht nur wütend - stinkwütend.
    Geändert von Ripley (05-05-2023 um 12:02 Uhr)

  11. #14816
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Nur mal zur Erinnerung, wie das mit dem "Trittbrettfahren" ging bzw. eben nicht ging:

    Und exakt diese Diskrepanz zwischen dem, was wirklich lief, nämlich massivste Ausgrenzung ohne JEGLICHEN Sinn und Verstand, geschweige denn epidemiologischen Nutzen, und der heutigen Fama "war doch alles fast normal?!" macht mich wirklich wütend. Nein, nicht nur wütend - stinkwütend.
    Ganz aktuell - die USA hebt das Einreiseverbot für Ungeimpfte ja jetzt im Moment erst auf.

    Zum Thema Reisebeschränkungen in Meck.-Pom. gab es ja schon mehrere Gerichtsurteile. Ich meine diese hätten den Nutzen der Maßnahmen und die Ungleichbehandlung Geimpft/Ungeimpft im Kern bestätigt, heute Abend schaue ich da ggfs. noch mal. Wer diese Einschränkungen nicht erleiden wollte, konnte das ja sehr einfach ändern.

  12. #14817
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    Abgesehen davon ging es in der Studie auch nicht um Regierungsanweisungen, die Ungeimpfte benachteiligen, sondern warum Geimpfte (normale Leute) Ungeimpfte „schräg“ ansehen. Und das wird eben begründet mit „psychology of cooperation“, die auf alle Lebensbereiche zutrifft, u.a. die Impfung. Mal davon ab, dass ja nicht alle Geimpften so denken und es spätestens bei Personen im Bekanntenkreis stark relativiert werden dürfte. Und natürlich der gemeine Geimpfte kein Altruist erster Güte ist wie es auch genügend Personen gibt, die trifftige Gründe haben, sich nicht impfen zu lassen.

    Wenn sich überhaupt keiner hätte impfen lassen bzw. alternativ kein Impfstoff gefunden worden wäre, hätte es die Maßnahmen trotzdem gegeben, bloß viel länger, wahrscheinlich viel schärfer und alle Menschen betreffend. Mindestens in der Delta-Phase des Virus. Da können Nichtgeimpfte zehnmal sagen, dass sie keine Maßnahmen brauchen, die gibt´s trotzdem. Und das in der Sache an sich vermutlich sehr zu Recht. Ist offensichtlich der Unterschied zwischen einer Regierung, die für eine Gesellschaft denken muss und der einzelnen Person, die eher an sich denkt.

    Deswegen kann man schon sagen, dass Ungeimpfte (unterschwellig) Trittbrettfahrer sind. Und die Einschränkungen, die sie erlitten haben (und sowieso erlitten hätten), stehen in keinem Verhältnis zum fiktiven Szenario, wenn jeder sich für das Nichtimpfen entschieden hätte.

    Ist aber nur Theorie, und so eine Abrechnung macht ja spätestens jetzt keiner mehr.

  13. #14818
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    Ah, noch ein Trittbrettfahrer, der in den Chorus, die Ungeimpften seien Trittbrettfahrer, einstimmt.
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  14. #14819
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Ah, noch ein Trittbrettfahrer, der in den Chorus, die Ungeimpften seien Trittbrettfahrer, einstimmt.
    Falls du mich meinst, ich habe da emotional keine Aktie dran. Ich habe Ungeimpfte im Umfeld und ganz sicher nicht die deswegen ausgegrenzt, schief angesehen oder agitiert. Als Trittbrettfahrer habe ich die auch nicht gesehen, aber die Begründungen in der Studie kann ich nachvollziehen.

    Allerdings: inwiefern ist denn ein Geimpfter ein Trittbrettfahrer?

  15. #14820
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Als Trittbrettfahrer habe ich die auch nicht gesehen, aber die Begründungen in der Studie kann ich nachvollziehen.
    Diese Diskussion ist auch nicht neu, Hirschhausen hat Impfverweigerer schon vor Jahren als "asoziale Trittbrettfahrer" bezeichnet und das schon mehrfach. Hintergrund war meine ich, dass einige Kinderkrankheiten nur deshalb noch existieren, weil es Impfverweigerer gibt.

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