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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #14836
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch spieltheoretisch sinnvoll.
    Was ist denn bitteschön „spieltheoretisch sinnvoll“. Ich kenne dominante Strategien, Gleichgewichte und Strategien, die zu diesen führen aber der Begriff „sinnvoll“ ist mir noch nie untergekommen.

    In einer Gruppe ist Kooperation für den einzelnen vorteilhaft, weil die Gruppe und damit er selbst wieder profitiert.
    Ich empfehle, sich mal mit dem Gefangenendilemma auseinanderzusetzen und damit, wie in der Spieltheorie Kooperation entsteht.

    Wenn genügend Mitglieder kooperieren ist es für den einzelnen dann noch vorteilhafter, von der Kooperation der anderen zu profitieren ohne selbst etwas beizutragen.
    Wenn das allerdings zu viele machen, nimmt die Gruppe mangels Kooperation und damit der einzelne wieder Schaden.
    Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was Du hiermit sagen willst. Da die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken auch in einer Gesellschaft mit hoher Impfquote noch sehr hoch war, war im wesentlichen die dominante Strategie, sich impfen zu lassen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung, die einer schweren Impfnebenwirkung überstieg. Mal stark vereinfacht für Laien ausgedrückt. Sich nicht impfen zu lassen wäre im Gegenzug nur dann sinnvoll gewesen, wenn man vernünftigerweise hätte annehmen können, dass sich so viele Menschen impfen lassen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gegen Null ging. (Ebenfalls stark vereinfacht ausgedrückt.)
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  2. #14837
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Tja, und diese primitive Schiene wurde halt von Politik und Leitmedien bewusst angespielt.
    Es war aber nunmal eine Gemeinschaftsaufgabe. Und die Impfung bzw. das Drängen darauf in der Delta-Zeit sicher sehr wichtig, bei der Omikron-Variante hat man dann wohl insgesamt das Maß verloren.

    Die WHO im Juli 2021:

    Das WHO Regionalbüro empfiehlt daher, dass Länder eine Impfquote von mindestens 80 % in der Erwachsenenbevölkerung so früh wie möglich erreichen sollten und dass dafür Evidenzbasierte zielgerichtete Strategien zur Steigerung der Impfakzeptanz und -inanspruchnahme implementiert werden sollten.
    (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...blicationFile;)

    Einfach mal schauen, wie sich das Impfwesen so entwickelt, war keine Option.

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Bloss hätte das nicht jeder. Das ist ja der Trick bei der freien Entscheidung. Und derart überhöhte Szenarien gehören in das o.g. anspielen von Leuten mit spärchlicher Selbstreflexion (aka Durchschnittsmenschen). Da könnte man die Geimpften auch gerne des schlauen Überlebens bezichtigen. "Die holen sich die Jobs verstorbener höherqualifizierter Ungeimpfter" oder so.
    Erstmal würde ich denken, dass der Durchschnittsmensch durchschnittliche Selbstreflexion aufweist. Dann stimmt´s natürlich, dass sich schon aus reinem Eigennutz sehr viele Menschen haben impfen lassen und dass es platt ist zu argumentieren „wenn es keiner machen würde …“ . Ändern wir es in „wenn es zu wenige machen …“.

  3. #14838
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Wenn sich überhaupt keiner hätte impfen lassen bzw. alternativ kein Impfstoff gefunden worden wäre, hätte es die Maßnahmen trotzdem gegeben, bloß viel länger, wahrscheinlich viel schärfer und alle Menschen betreffend.
    Was bei dieser Argumentation regelmäßig übersehen wird, ist, dass viele Menschen bei bei ihrer Impfentscheidung eher die Bedrohung durch weitere Maßnahmen ins Kalkül gezogen haben als die Bedrohung durch Covid. Wäre mal interessant zu erfahren, wie es ausgesehen hätte, hätten sich die Menschen individuell für oder gegen Impfung und Maßnahmen entscheiden können. Ohne behördlich gesteuerte Angstmache.
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  4. #14839
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Einfach mal schauen, wie sich das Impfwesen so entwickelt, war keine Option.
    Doch. Alternativlos existiert nicht. Das hast du dir einreden lassen, wie so viele andere.
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  5. #14840
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Ich fragte mich ja weiter oben, wie viele der Geimpften tatsächlich Ungeimpfte als Trittbrettfahrer sehen. Die moralische Verurteilung von Ungeimpften fand ja öffentlich statt, da könnte es sein, dass dieser "natürliche Reflex" eben von entsprechenden Influencern durch das entsprechende Narrativ angeschoben wurde.
    Ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass das ein großes Thema in den Medien oder der Politik gewesen wäre, um Impfgegner zu "überzeugen".

    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    ... das, wie viele von Anfang an ahnten und mittlerweile alle wissen können, eben "fiktion" war. Aber sowas von....
    Das fiktive Szenario war, dass sich keiner impfen lassen würde.

  6. #14841
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Was ist denn bitteschön „spieltheoretisch sinnvoll“. Ich kenne dominante Strategien, Gleichgewichte und Strategien, die zu diesen führen aber der Begriff „sinnvoll“ ist mir noch nie untergekommen.
    Du verstehst nicht, was ich damit in diesem Zusammenhang mit der Verwendung des Wortes "sinnvoll" ausdrücken will? Was willst Du denn in diesem Text mit dem Begriff "sinnvoll" ausdrücken?

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Sich nicht impfen zu lassen wäre im Gegenzug nur dann sinnvoll gewesen, wenn man vernünftigerweise hätte annehmen können, dass sich so viele Menschen impfen lassen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gegen Null ging.
    Don't armwrestle the chimp.

  7. #14842
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    In einer Gruppe ist Kooperation für den einzelnen vorteilhaft [meint: kann vorteilhaft sein], weil [wenn] die Gruppe und damit er selbst wieder profitiert.
    Wenn genügend Mitglieder kooperieren ist es für den einzelnen dann noch vorteilhafter, von der Kooperation der anderen zu profitieren ohne selbst etwas beizutragen.
    Wenn das allerdings zu viele machen, nimmt die Gruppe mangels Kooperation und damit der einzelne wieder Schaden.
    Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was Du hiermit sagen willst.
    nicht?

    Trittbrettfahren kommt ja vom Schwarzfahren.
    Wenn genügend Leute eine Fahrkarte kaufen, dann kann eine Bahnfahrt finanziert werden.
    Wenn die Bahn fährt, dann ist es für einzelne persönlich vorteilhaft, keine Karte zu kaufen, falls das nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit mit ausreichender Stärke bestraft wird.
    Wenn das zu viele machen, kann die Bahnfahrt nicht mehr finanziert werden und keiner - auch der Trittbrettfahrer - kann mehr mitfahren.

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Da die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken auch in einer Gesellschaft mit hoher Impfquote noch sehr hoch war, war im wesentlichen die dominante Strategie, sich impfen zu lassen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung, die einer schweren Impfnebenwirkung überstieg. Mal stark vereinfacht für Laien ausgedrückt. Sich nicht impfen zu lassen wäre im Gegenzug nur dann sinnvoll gewesen, wenn man vernünftigerweise hätte annehmen können, dass sich so viele Menschen impfen lassen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gegen Null ging. (Ebenfalls stark vereinfacht ausgedrückt.)
    Es reicht, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung vermindert, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dann könnte das Ziels "flatten the curve" durch weniger starkes sozial Distancing etc. erreicht werden, wodurch wieder jeder, der auf Sozialkontakte steht und Masken nicht mag, profitiert.
    Geändert von Pansapiens (06-05-2023 um 03:26 Uhr)
    Don't armwrestle the chimp.

  8. #14843
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass das ein großes Thema in den Medien oder der Politik gewesen wäre, um Impfgegner zu "überzeugen".
    Nicht?

    Dass Ungeimpfte massiv von den Medien diskriminiert wurden, daran erinnert man sich nur allzu gut. Die schneidenden Headlines blieben im Gedächtnis haften. Eine kleine Auswahl der Titel: „Keine Rücksicht auf die Rücksichtlosen“ (Stern), „Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt“ (Die Zeit), „Wer sich nicht an eine Impfpflicht hält, darf nicht mit einer Geldstrafe davonkommen“ (Handelsblatt), „Ungeimpfte sollen finanzielle Konsequenzen spüren“ (Wirtschaftswoche).

    https://www.berliner-zeitung.de/open...ring-li.334923

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Ungeimpfte als Sündenböcke der Pandemie
    Der Druck auf all jene, die sich nicht impfen lassen wollten, nahm im Herbst 2021 als Deutschland von der vierten Coronawelle überrollt wurde, erheblich zu. Obwohl mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Erwachsenen geimpft waren, kletterten die Inzidenzen sogar schneller und höher als im Jahr zuvor. Auch die Intensivstationen füllten sich wieder. Das Virus hatte Deutschland erneut im Griff.

    Doch statt politische Maßnahmen wie beispielsweise eine grundsätzliche Testpflicht für alle, auch für Geimpfte und Genesene einzuführen, stürzte man sich auf die Gruppe der Ungeimpften. Sie seien schuld am erneuten Pandemiegeschehen. Gäbe es nicht so viele Menschen, die sich dem Pieks verweigert hätten, wäre längst die Rückkehr zur Normalität möglich, so die Behauptungen einiger Politiker, aber auch Ärzte und Wissenschaftler. Wer sich nicht impfen lässt, verhalte sich unsolidarisch und sei nicht nur für zunehmende Infektionen, sondern auch für das überlastete Pflegepersonal verantwortlich.

    Zu welchen Aussagen sich damals Politiker hinreißen ließen, zeigt folgende Auswahl:
    "Tyrannei der Ungeimpften"
    Der Weltärztebund-Vorsitzende Prof. Frank Ulrich Montgomery stellte im November 2021 Ungeimpfte in der ARD-Sendung "Anne Will" quasi an den Pranger: "Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über das zwei Drittel der Geimpften bestimmen und uns diese ganzen Maßnahmen aufoktroyieren", erregte er sich am 8. November 2021.

    "Ungeimpfte dürfen nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren"
    Diese Aussage stammt von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und wurde am 15. November 2021 von der "Welt" veröffentlicht..

    Kontakte zu Ungeimpften meiden
    Die damalige Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) riet der Bevölkerung in einer Twitter-Nachricht am 11. November 2021 ganz konkret, keinen Kontakt mehr zu Ungeimpften zu haben.

    "Raus aus dem gesellschaftlichen Leben"
    Letztlich ging es um eine klare politische Botschaft: "Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben", wie es etwa Tobias Hans, ehemaliger Ministerpräsident des Saarlands, auf den Punkt brachte. Nachzulesen in der Saarbrücker Zeitung vom 10. Dezember 2021.

    Nicht mehr genauso am öffentlichen Leben teilnehmen können
    Im November 2021 erhöhte der damalige Noch-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Druck auf Ungeimpfte erheblich, in dem er ankündigte, dass diese so gut wie gar nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen sollen – und das am liebsten für das gesamte Jahr 2022: "Wenn Du irgendwie mehr tun willst, als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besuchen, dann musst Du geimpft sein", so seine klare Ansage.

    "Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her"
    Und auch Olaf Scholz hatte offenbar die Schuldigen ausgemacht: "Das heute uns alle beeinträchtigende Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her. Darüber gibt es gar keinen Zweifel!", sagte er am 7. Dezember 2021 nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags der Ampelparteien in Berlin.



    https://www.mdr.de/nachrichten/deuts...mpfte-100.html
    Geändert von Pansapiens (06-05-2023 um 03:38 Uhr)
    Don't armwrestle the chimp.

  9. #14844
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    Hat einer mein Murmeltier gesehen, es muss hier irgendwo stecken
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

    The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.

  10. #14845
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Was bei dieser Argumentation regelmäßig übersehen wird, ist, dass viele Menschen bei bei ihrer Impfentscheidung eher die Bedrohung durch weitere Maßnahmen ins Kalkül gezogen haben als die Bedrohung durch Covid. Wäre mal interessant zu erfahren, wie es ausgesehen hätte, hätten sich die Menschen individuell für oder gegen Impfung und Maßnahmen entscheiden können. Ohne behördlich gesteuerte Angstmache.
    Ist richtig, beißt sich aber die Katze in den *******. Keine Impfbereitschaft, längere, schärfere Maßnahmen für alle. Nicht wegen Gruppenbetrafung, sondern Risikoabwägung. Und die Bevölkerung über Maßnahmen abstimmen zu lassen, ist wohl etwas zu viel des Guten.

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Doch. Alternativlos existiert nicht. Das hast du dir einreden lassen, wie so viele andere.
    Mag sein und rein logisch natürlich richtig. Ich bin jedenfalls nicht unglücklich, dass der Empfehlung der WHO gefolgt wurde oder in Einklang stand, wohlgemerkt zu Zeiten der Delta-Variante, als Omikron noch nicht in Sicht war. Auch wenn die mal falsch liegen sollten, fürchte ich, dass andere Experten natürlich auch mal falsch liegen, und zwar gravierend (unser beliebter Bhakdi bspw., bei dem aber "Experte").

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Nicht?
    Dass Ungeimpfte massiv von den Medien diskriminiert wurden, daran erinnert man sich nur allzu gut. ...
    Ich meinte mit "Trittbrettfahrer", dass den Ungeimpften direkt vorgeworfen wurde, die Geimpften Herdenimmunität hinbekommen zu lassen, um dann vom Aufheben der Einschränkungen zu profitieren. Kann man aber sicher auch weiter fassen.

    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Hat einer mein Murmeltier gesehen, es muss hier irgendwo stecken
    Hatten wir das Thema schonmal ?
    Geändert von Nick_Nick (06-05-2023 um 09:21 Uhr)

  11. #14846
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    Da hier immernoch "ungeimpft" und "Trittbrettfahrer" zusammengewürfelt wird, mal ein kleiner Ausflug in die nähere Vergangenheit: https://www.dhm.de/archiv/ausstellun...wahn/karte.htm
    Die Region des heutigen Deutschlands war auch schon damals sehr vorbildlich. Ihr seid also in bester Tradition.
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  12. #14847
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Da hier immernoch "ungeimpft" und "Trittbrettfahrer" zusammengewürfelt wird, mal ein kleiner Ausflug in die nähere Vergangenheit: https://www.dhm.de/archiv/ausstellun...wahn/karte.htm
    Die Region des heutigen Deutschlands war auch schon damals sehr vorbildlich. Ihr seid also in bester Tradition.
    Der Beitrag ist fast genauso dämlich, wie die Leute, die sich einen Judenstern anheften und sich ebenso eingeschränkt und verfolgt sehen. Traurig.

  13. #14848
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Der Beitrag ist fast genauso dämlich, wie die Leute, die sich einen Judenstern anheften und sich ebenso eingeschränkt und verfolgt sehen. Traurig.
    Nein. Die Ungeimpften von heute wären damals die Hexen gewesen, davon bin ich überzeugt. Dass es nicht zu größerer Gewalt gegen Ungeimpfte gekommen ist, lag in meinen Augen "nur" daran, dass wir als Gesellschaft fortwährend "friedlicher" geworden sind, also die Hemmschwelle gegenüber konkreter Gewalt stetig gestiegen ist. D.h. der Scheiterhaufen von damals entspricht der medialen und gesellschaftlichen Ächtung heutzutage. Für letzteres gibt es genügend Beispiele. "Traurig" ist nur, dass ich so etwas erklären muss.
    Geändert von egonolsen (06-05-2023 um 11:11 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  14. #14849
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Nein. Die Ungeimpften von heute wären damals die Hexen gewesen, davon bin ich überzeugt. Dass es nicht zu größerer Gewalt gegen Ungeimpfte gekommen ist, lag in meinen Augen "nur" daran, dass wir als Gesellschaft fortwährend "friedlicher" geworden sind, also die Hemmschwelle gegenüber konkreter Gewalt stetig gestiegen ist. D.h. der Scheiterhaufen von damals entspricht der medialen und gesellschaftlichen Ächtung heutzutage. Für letzteres gibt es genügend Beispiele. "Traurig" ist nur, dass ich so etwas erklären muss.
    Also Körperliche wie verbale Gewalt gab es irgendwie häufiger durch Impfgegner zu beobachten. Und nicht andersherum. Ist schon komisch wie so die Wahrnehmung ist.

    Ich glaube es würde dir wirklich mal gut tun, mal zu gucken wie du selber wieder auf ein positives Leben kommst. Ohne das bewerten zu wollen, aber da jetzt ne hexenjagd draus machen zu wollen und sich in so einem Kosmos bewegen zu wollen kann dir einfach nicht gut tun.

  15. #14850
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    -
    Geändert von egonolsen (06-05-2023 um 11:48 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

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