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Thema: Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung

  1. #14881
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Es kam zu Gewalt. Nämlich seitens Querdenken und Co. gegenüber Journalisten, Ärzten, Politikern u.a.
    Geschlafen die letzten drei Jahre?!?
    Sicher kam es zu Gewalt. Dass aber von Seiten der Impfgegner mehr Gewalt ausgeübt wurde als von der anderen Seite, diesen Beleg seid ihr alle, also du, kimbo und FireFlea, weiterhin schuldig.
    Man kann sich übrigens leicht als "gewaltlos" bezeichnen, wenn man die Polizei im Rücken hat, die für einen kommt, wenn es unschön wird. Das scheinen viele gern zu vergessen.

    Letztlich sind das Querdenkernarrative, die zusammen mit der Opferrolle eindrücklich zeigen, wessen Geistes Kind Olsen wirklich ist.
    Der Judenstern verfängt eben gesellschaftlich nicht wirklich und im Zweifel erfüllt man damit sogar noch Straftatbestände. Das hat Querdenken mittlerweile kapiert. Nun müssen halt andere Erzählungen herhalten, die nicht weniger absurd sind.
    Haha, es wird ja immer absurder. Dass du hier auf einer höheren Eskalationsstufe als die meiner polemischen Aussage zurückschießen musst, zeigt mir, dass meine Aussagen dich hart triggern. Warum triggern sie? Weil vielleicht etwas dran ist

    P.S.: Ist die Opfer-Rolle irgendsoeine Ninja-Verteidigungstechnik, die ich nicht kenne? kimbo spricht ja auch die ganze Zeit davon.
    Geändert von egonolsen (07-05-2023 um 10:00 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  2. #14882
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Sicher kam es zu Gewalt. Dass aber von Seiten der Impfgegner mehr Gewalt ausgeübt wurde als von der anderen Seite, diesen Beleg seid ihr alle, also du, kimbo und FireFlea, weiterhin schuldig.
    Man kann sich übrigens leicht als "gewaltlos" bezeichnen, wenn man die Polizei im Rücken hat, die für einen kommt, wenn es unschön wird. Das scheinen viele gern zu vergessen.
    Wie viele Impfegner wurden konkret umgebracht durch Befürworter der Impfung? Also bspw. analog zum Tankstellenmord? Es gab tausende Gewalttaten gegen Angestellte in Supermarkt, Impfärzte und Bahnmitarbeiter etc. Wieviele konkrete Fälle sind Dir auf der anderen Seite bekannt in nennenswerter Größe, die da ran kommen?

    Die Polizei kommt auch für Dich, wenn es "unschön" wird, das scheinst Du zu vergessen. Zu was soll das überhaupt einen Bezug darstellen?

    Haha, es wird ja immer absurder. Dass du hier auf einer höheren Eskalationsstufe als die meiner polemischen Aussage zurückschießen musst, zeigt mir, dass meine Aussagen dich hart triggern. Warum triggern sie? Weil vielleicht etwas dran ist
    Du hast halt geframed Aber der Vergleich ist in der Tat analog zu einem Querdenkernarrativ, auch wenn Du es vermutlich nicht so wie diese Spinner meinst. Aber wie ich schrieb sehe ich in dem Vergleich inhaltlich kaum einen Unterschied zu den Herrschaften mit dem "Ungeimpgt" Judenstern, nur das sowas halt als schlimmer wahrgenommen wird. Siehst Du Deinen Vergleich anders?

  3. #14883
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Wie viele Impfegner wurden konkret umgebracht durch Befürworter der Impfung? Also bspw. analog zum Tankstellenmord? Es gab tausende Gewalttaten gegen Angestellte in Supermarkt, Impfärzte und Bahnmitarbeiter etc. Wieviele konkrete Fälle sind Dir auf der anderen Seite bekannt in nennenswerter Größe, die da ran kommen?

    Die Polizei kommt auch für Dich, wenn es "unschön" wird, das scheinst Du zu vergessen. Zu was soll das überhaupt einen Bezug darstellen?
    Hier geht es um Coronaspezifisches. Wenn ich gegen gewisse Coronaregeln verstoßen hätte, dann wäre die Polizei nicht "für" mich gekommen, sondern "gegen" mich. Jeder Bußgeldbescheid wegen einer fehlenden Maske im Zug bis zu einem zusammengeschlagen Werden von der Polizei auf einer Querdenkerdemo (war ja auch Thema vor einiger Zeit, Nils Melzer lässt grüßen), ist Gewalt von den Maßnahmenbefürwortern. Natürlich nicht direkt, weil durchgeführt von der Polizei. Das meine ich. Ist das so schwer zu verstehen?


    Du hast halt geframed Aber der Vergleich ist in der Tat analog zu einem Querdenkernarrativ, auch wenn Du es vermutlich nicht so wie diese Spinner meinst. Aber wie ich schrieb sehe ich in dem Vergleich inhaltlich kaum einen Unterschied zu den Herrschaften mit dem "Ungeimpgt" Judenstern, nur das sowas halt als schlimmer wahrgenommen wird. Siehst Du Deinen Vergleich anders?
    Dann komme ich mal auf die Tour: Du siehst also den Holocaust auf einer Stufe wie die Hexenverfolgungen? Ist das nicht schon bedenklich nahe an einer Verharmlosung von ersterem?
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  4. #14884
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Hier geht es um Coronaspezifisches. Wenn ich gegen gewisse Coronaregeln verstoßen hätte, dann wäre die Polizei nicht "für" mich gekommen, sondern "gegen" mich. Jeder Bußgeldbescheid wegen einer fehlenden Maske im Zug bis zu einem zusammengeschlagen Werden von der Polizei auf einer Querdenkerdemo (war ja auch Thema vor einiger Zeit, Nils Melzer lässt grüßen), ist Gewalt von den Maßnahmenbefürwortern. Natürlich nicht direkt, weil durchgeführt von der Polizei. Das meine ich. Ist das so schwer zu verstehen?
    Jetzt wirds ja schon langsam lächerlich. Wieviel nicht gerechtfertigte Gewalt gab es? Wenn man jetzt jeden Bußgeldbescheid zur Gewalt gegen einen erhebt, dann schlage ich mal ganz ernsthaft auswandern vor. Ansonsten halt nicht ernst zu nehmendes Mimimi.

    Dann komme ich mal auf die Tour: Du siehst also den Holocaust auf einer Stufe wie die Hexenverfolgungen? Ist das nicht schon bedenklich nahe an einer Verharmlosung von ersterem?
    Du willst also nicht antworten?! Aber ich kann verstehen dass es, wenn man einen Bußgeldbescheid als schlimme Gewalt ansieht, schon einer Hexenverfolgung analog zu einer jahrhundertelang verfolgten Gruppe gleichkommen muss, wenn man mal ein halbes Jahr nicht zum Friseur konnte und die Zeitung in der Darstellung überzogen hat. Aber Du hast ja selbst schon geschrieben, dass Dein Beitrag Polemik war. Also nicht ernstzunhemen, daher kann man sich die Diskussion darum auch sparen. Um noch Deinen Punkt zu beantworten - beide Gruppen (Juden und Hexen) wurde jahrhundertelang verfolgt, misshandelt, ermordet. Der Holocaust war aufgrund der durch die Moderne ermöglichten Effizienz im Vergleich zu bisherigen Verfolgungen einzigartig. Ein Bezug von beidem zu den Corona Maßnahmen geradezu lächerlich. Bei mir in der Schulklasse war ein Adliger, wenn ich vor 500 Jahren mit dem Streit angefangen hätte, wäre ich sicher umgebracht worden. Total sinnvoll diese Argumentation.

    Das verhindert auch eine vernünftigen Diskurs über tatsächlich ungerechtfertige Ausprägung von Maßnahmen oder tatsächlich ungerechtfertige Benachteiligung an der ein oder anderen Stelle.

  5. #14885
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Jetzt wirds ja schon langsam lächerlich. Wieviel nicht gerechtfertigte Gewalt gab es? Wenn man jetzt jeden Bußgeldbescheid zur Gewalt gegen einen erhebt, dann schlage ich mal ganz ernsthaft auswandern vor. Ansonsten halt nicht ernst zu nehmendes Mimimi.
    Das ist das Problem. Ihr lest immer nur halb. Ich habe geschrieben:

    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Jeder Bußgeldbescheid wegen einer fehlenden Maske im Zug bis zu einem zusammengeschlagen Werden von der Polizei auf einer Querdenkerdemo (war ja auch Thema vor einiger Zeit, Nils Melzer lässt grüßen), ist Gewalt von den Maßnahmenbefürwortern. Natürlich nicht direkt, weil durchgeführt von der Polizei. Das meine ich. Ist das so schwer zu verstehen?
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  6. #14886
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Sicher kam es zu Gewalt. Dass aber von Seiten der Impfgegner mehr Gewalt ausgeübt wurde als von der anderen Seite, diesen Beleg seid ihr alle, also du, kimbo und FireFlea, weiterhin schuldig...
    Für sowas gibts die Polizeilichen Kriminalstatistiken von BKA und LKAs. In die kann man ja reinschauen. Dort zeigt sich zumindest ein signifikanter Anstieg tätlicher Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte durch "Maßnahmenkritiker", von 2019 bis 2021.
    Ich bin mir nicht sicher, ob mit "Vollstreckungsbeamte" auch Schaffner bei der Bahn, DB Security etc. gemeint sind, oder nur Polizisten, Mitarbeiter Ordnungsamt, Gesundheitsamt usw. Dann könnten die Zahlen auch noch deutlich höher liegen.

    ...In der PKS wurden für das Jahr 2021 insgesamt 37.933 Fälle von Widerstand gegen und tätlicher
    Angriff auf Vollstreckungsbeamte erfasst. Im Vergleich zu 2019 stiegen die Fallzahlen um 5,0 % (2021: +3,2 %; 2020: +1,8 %). Der Anteil tätlicher Angriffe am Deliktsbereich stieg während der Pandemie ebenfalls, von 41,3 % in 2019 auf 44,3 % in 2021, der Anteil von Widerständen sank dement-
    sprechend und lag in 2021 bei 55,7 %...
    Hätte es im selben Maß Gewalt gegen Impfgegner gegeben, müsste das in irgendeiner Statistik ja mal auftauchen.

    Weiter heißt es beim BKA:

    ...Weiterhin kam es zu persönlichen oder über das Internet verbreiteten Bedrohungen und Einschüchterungen. Hiervon betroffen waren Amts- und Mandatsträger auf allen verwaltungspolitischen Ebenen sowie politische Institutionen, weitere Personen des öffentlichen Lebens mit Bezügen zur Pandemie (z. B. Virologinnen und Virologen und Impfstoffhersteller) und Einrichtungen wie Test- und Impfzentren.
    Für das Jahr 2021 wurden insgesamt 9.201 Politisch motivierte Straftaten im thematischen Zusam-
    menhang mit „COVID-19/Corona“ durch die Bundesländer gemeldet (+158,5 %; 2020: 3.559).3 Damit
    machten solche Straftaten 16,7 % der Gesamtanzahl von PMK-Straftaten des Jahres aus (2020: 8,0 %)...
    https://www.bka.de/DE/AktuelleInform...ngen_node.html

    Im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundes liest man im Zusammenhang mit der Corona-Protest Bewegung der letzten Jahre:

    ...Auffällig in diesem Zusammenhang ist die zunehmende Intensivierung des „Feindbildes Polizei“. Während am Anfang der Pandemie
    insbesondere politische Entscheidungsträgerinnen und träger sowie die Wissenschaft in den Fokus rückten, werden inzwischen auch die Einsatzkräfte zunehmend angefeindet und diffamiert. Herabsetzungen dieser Art dienen dazu, Gewalt gegen Polizeikräfte als Widerstandsakt zu legitimieren und die Hemmschwelle hierfür sukzessive abzusenken. Einerseits geschieht dies durch plumpe Schmähungen, andererseits durch die Herabsetzung der Polizei als Vollzugsorgan einer vermeintlichen „Corona Diktatur“...
    weiter:

    ...Im Laufe des Berichtszeitraums wurde zudem mehrfach durch Demonstrierende versucht, Politikerinnen und Politiker auf Bundes , Landes und kommunaler Ebene auch in deren privatem Umfeld zu konfrontieren. Nachdem am 11. Januar 2021 erstmals der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer an seinem privaten Wohnsitz aufgesucht und in eine Diskussion verwickelt wurde, konnten im Verlauf des Berichtsjahres vermehrt ähnliche Vorhaben beobachtet werden. So suchten Anfang Dezember innerhalb weniger Tage teils größere Personengruppen die Privatanschriften der sächsischen Staatsministerin Petra Köpping, des Bundesministers Karl Lauterbach und der Ministerpräsidentin von Mecklenburg Vorpommern Manuela Schwesig auf. Diesen Vorhaben liegt offenbar nicht allein der Wille zur Protestäußerung zugrunde; sie können vielmehr als gezielter Versuch der Einschüchterung verstanden werden. Das Auftreten der Demonstranten, insbesondere
    vor den Häusern der Staatsministerin Köpping und Ministerpräsidentin Schwesig, war dabei von einer größeren Aggressivität geprägt, als dies noch bei der Konfrontation von Ministerpräsident Kretschmer der Fall war. Auch Lokalpolitikerinnen und politiker werden regelmäßig beleidigt, bedroht und ihre Privathäuser Ziel von Protesten, die Amts und Mandatsträgerinnen und träger gezielt einschüchtern sollen. Die gehäufte, teils martialisch vorgenommene Bedrängung von Politikerinnen und Politikern auf allen staatlichen Ebenen in ihrem privaten Wohnumfeld stellt insofern ein weiteres Beispiel für die dynamische und demokratiegefährdende Entwicklung im Phänomenbereich „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ dar...
    https://www.verfassungsschutz.de/Sha...icht-2021.html

    In welcher Qualität und Quantität wurde jetzt gegen Ungeimpfte gewaltsam vorgegangen?

    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    ...Man kann sich übrigens leicht als "gewaltlos" bezeichnen, wenn man die Polizei im Rücken hat, die für einen kommt, wenn es unschön wird. Das scheinen viele gern zu vergessen...
    Was soll ich mit so einer Aussage jetzt anfangen? Die Polizei kommt gemeinhin dann, wenn gegen geltendes Recht und die allgemeine Ordnung verstoßen wird. Dafür ist sie in einem Rechtsstaat da.


    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    ...Haha, es wird ja immer absurder. Dass du hier auf einer höheren Eskalationsstufe als die meiner polemischen Aussage zurückschießen musst, zeigt mir, dass meine Aussagen dich hart triggern. Warum triggern sie? Weil vielleicht etwas dran ist...
    Was soll mich denn "triggern"? Ich bin da ganz bei FireFlea und halte diesen Vergleich für ziemlich dämlich.
    Und stelle gleichzeitig fest, dass solche Vergleiche gerne von Querdenken und Co. lanciert werden, um die eigene Opferrolle zu bedienen und sich im vermeintlichen Widerstand gegen ein ungerechtes System wähnen zu können.

    Sowas hier bspw.



    Man stelle sich mal Olsen auf der Bühne vor:

    "Ich fühle mich wie eine Hexe im Mittelalter..."
    Geändert von Kensei (07-05-2023 um 11:14 Uhr)

  7. #14887
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Das ist das Problem. Ihr lest immer nur halb. Ich habe geschrieben:
    Ja, das habe ich schon verstanden. Ein Bußgeldbescheid wegen Verletzung der Maskenpflicht als "Gewalt" anzusehen, werte ich halt als eher lächerlich. Polizeimaßnahmen gegen Querdenkerdemos ebenso; wir können anfangen von Gewalt zu sprechen, wenn es sich um unberechtigte Polizeigewalt in diesem Kontext handelt.

  8. #14888
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Für sowas gibts die Polizeilichen Kriminalstatistiken von BKA und LKAs. In die kann man ja reinschauen. Dort zeigt sich zumindest ein signifikanter Anstieg tätlicher Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte durch "Maßnahmenkritiker", von 2019 bis 2021.
    Ich bin mir nicht sicher, ob mit "Vollstreckungsbeamte" auch Schaffner bei der Bahn, DB Security etc. gemeint sind, oder nur Polizisten, Mitarbeiter Ordnungsamt, Gesundheitsamt usw. Dann könnten die Zahlen auch noch deutlich höher liegen.
    Diese Statistik zeigt die Gewalt, ja. Sie zeigt aber nicht, was du Ursache dafür war. Keiner weiß, was einem "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte", das übrigens inflationär verwendet wird, vorausgegangen ist. Wenn ich die Aussagen von Nils Melzer von damals und die Nature-Studie kombiniere, dann muss ich feststellen, dass die Polizei selbst einen starken Bias im Umgang mit Ungeimpften bzw. Maßnahmenkritikern an den Tag gelegt hatte.

    Hätte es im selben Maß Gewalt gegen Impfgegner gegeben, müsste das in irgendeiner Statistik ja mal auftauchen.
    Guter Witz. Siehe oben.

    Weiter heißt es beim BKA:

    https://www.bka.de/DE/AktuelleInform...ngen_node.html

    Im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundes liest man im Zusammenhang mit der Corona-Protest Bewegung der letzten Jahre:



    weiter:



    https://www.verfassungsschutz.de/Sha...icht-2021.html
    Sicher, diese Fälle sind zu verurteilen. Für jeden Politiker, der verbal angegangen wurde, gibt es aber bestimmt mehrere Maßnahmenkritiker, die Freunde oder Jobs verloren haben. Und das taucht in keiner Statistik auf, außer indirekt in Studien wie der Nature-Studie.

    In welcher Qualität und Quantität wurde jetzt gegen Ungeimpfte gewaltsam vorgegangen?
    Siehe oben, siehe die Nature-Studie, die Hinweise liefert. Ich persönlich habe im realen Leben mehr verbale Gewalt erfahren als umgekehrt (das Forum mal ausgenommen, hier schießen ja alle gerne mal scharf) und genau so sah es bei Bekannten von mir aus.

    Was soll ich mit so einer Aussage jetzt anfangen? Die Polizei kommt gemeinhin dann, wenn gegen geltendes Recht und die allgemeine Ordnung verstoßen wird. Dafür ist sie in einem Rechtsstaat da.
    Erstmal in Ruhe nachdenken und dann schreiben.

    Was soll mich denn "triggern"? Ich bin da ganz bei FireFlea und halte diesen Vergleich für ziemlich dämlich.
    Und stelle gleichzeitig fest, dass solche Vergleiche gerne von Querdenken und Co. lanciert werden, um die eigene Opferrolle zu bedienen und sich im vermeintlichen Widerstand gegen ein ungerechtes System wähnen zu können.

    Sowas hier bspw.

    [...]

    Man stelle sich mal Olsen auf der Bühne vor:

    "Ich fühle mich wie eine Hexe im Mittelalter..."
    Chapeau. Damit schaffst du genau das, was ich polemisch im Eingangspost angesprochen habe
    Geändert von egonolsen (07-05-2023 um 11:54 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  9. #14889
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    Vielleicht solltest du mal deinen Gewaltbegriff reflektieren. Wenn Leute ihren Job verloren haben, haben sie also "Gewalt" erfahren? Aha.

    Und ich lese auch immer viel "Es gibt bestimmt..." bei dir. Ganz schön schwach für einen der behauptet, wieder im Zeitalter der Hexenverbrennungen zu leben...

  10. #14890
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du mal deinen Gewaltbegriff reflektieren. Wenn Leute ihren Job verloren haben, haben sie also "Gewalt" erfahren? Aha.
    Die Frage ist in der Tat, was hier unter Gewalt verstanden werden soll. Wenn jemand unrechtmäßig seinen Job verloren hat, werte ich das als erhebliche Einschränkung, die auch aufgearbeitet gehört.

    Ein weitgefasster Gewaltbegriff unter verbaler Gewalt schließt auch spitze Äußerungen mit ein. Das aufzurechnen ist vermutlich extrem schwer und führt ins bodenlose. Wenn man mit einer Hexenverfolgung kommt, gehe ich dann erstmal von konkreter (und unberechtigter, also bspw. nicht die gerechtfertigte Auflösung einer nicht genehmigten Demo) körperlicher Gewalt und Verfolgung aus. Die sehe ich dann deultich eher bei den extremem Impfgegnern.

    Wenn jemand einen Freund verloren hat ist das eine Nullrechnung. "Beide Seiten" haben dann ja einen Freund verloren. Von meiner Seite aus habe ich im persönlichen Umfeld niemand anders behandelt, der nicht geimpft war. Ich habe mich aber von 3-4 FB Kontakten verabschiedet, die ich ohnehin nicht oder kaum kannte, weil ich da ständig Querdenker Spam zu sehen bekam, was mich irgendwann zu sehr genervt hat.

  11. #14891
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Okay, stimmt, den Ungeimpften wurde von Scholz et al. in den Beispielen nicht vorgeworfen, von der Herdenimmunität zu profitieren, zu der sie nix beigetragen haben, sondern dass die die Herdenimmunität hätte erreicht werden können, wenn sich die Ungeimpften hätten impfen lassen.
    Na meinetwegen.

    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Ach? Echt? Naja, wie auch immer, ich wäre ja froh gewesen, wenn es im Rahmen eines normalen demokratischen Prozesses abgelaufen wäre.
    Ich schließe mich Kimbo_Nice an.

    Und sicher muss man diskutieren, ob es schlau war (also eher nicht), das Parlament draußen zu lassen, nachdem die Pandemie schon einige Zeit lief.

    Wie ich neulich bereits schrub. Experten sollten neutral beraten und nicht Stimmung im Volk machen. Für welche Seite auch immer. Entscheiden und Stimmung machen sollten dann die gewählten Volksvertreter. Und Journalisten könnten mal wieder anfangen, neutral zu berichten. Das war nämlich früher mal so.
    Wenn ich jetzt mal rhetorisch frage, inwiefern Experten die Regierung aus ihrer Sicht nicht neutral beraten haben, wird´s eng? Was will man einem Drosten, Brockmann oder Brinkmann vorwerfen (um die geht´s doch?), wenn die der Meinung sind, dass Gefahr in Verzug ist?

    Herdenimmunität wurde letzten Endes nicht durch Impfen erreicht und wäre auch ohne erreicht worden. Ob das in der Bevölkerung zu viele Opfer gefordert hätte, hätte man ja - mal so ganz revolutionär für eine Demokratie - das Volk entscheiden lassen können.
    Sicher, jetzt weiß man´s. Wenn du Mitte 2021 gewusst hast, dass Ende 2021 Omikron kommt, und uns in die Herdenimmunität führt, Glückwunsch.

    Für unsere Demokratieform wäre eine Volksbefragung tatsächlich zwar nicht revolutionär, aber nicht gerade Usus. Und bei solchen komplexen Zusammenhängen, die eine Menge an Informationen erfordern und bei denen es um alles geht, sind gut informierte Parlamentarier m.E. eindeutig einer Volksmeinung vorzuziehen. Erstere sollten die Zeit und Informationen haben, die ein Normalsterblicher gar nicht haben kann. Das kann sonst sehr schnell Richtung Brexit gehen, wo vermutlich jetzt nicht wenige treudoof sagen, "das habe ich nicht gewollt". Nur wären in der Pandemie die Auswirkungen nochmal ganz andere.

  12. #14892
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Hier geht es um Coronaspezifisches. Wenn ich gegen gewisse Coronaregeln verstoßen hätte, dann wäre die Polizei nicht "für" mich gekommen, sondern "gegen" mich. Jeder Bußgeldbescheid wegen einer fehlenden Maske im Zug bis zu einem zusammengeschlagen Werden von der Polizei auf einer Querdenkerdemo (war ja auch Thema vor einiger Zeit, Nils Melzer lässt grüßen), ist Gewalt von den Maßnahmenbefürwortern. Natürlich nicht direkt, weil durchgeführt von der Polizei. Das meine ich. Ist das so schwer zu verstehen?
    Das ist tatsächlich schwer zu verstehen, weil man so einen Blödsinn eigentlich gar nicht glauben kann.
    Geändert von Nick_Nick (07-05-2023 um 13:27 Uhr)

  13. #14893
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Na meinetwegen.



    Ich schließe mich Kimbo_Nice an.

    Und sicher muss man diskutieren, ob es schlau war (also eher nicht), das Parlament draußen zu lassen, nachdem die Pandemie schon einige Zeit lief.



    Wenn ich jetzt mal rhetorisch frage, inwiefern Experten die Regierung aus ihrer Sicht nicht neutral beraten haben, wird´s eng? Was will man einem Drosten, Brockmann oder Brinkmann vorwerfen (um die geht´s doch?), wenn die der Meinung sind, dass Gefahr in Verzug ist?



    Sicher, jetzt weiß man´s. Wenn du Mitte 2021 gewusst hast, dass Ende 2021 Omikron kommt, und uns in die Herdenimmunität führt, Glückwunsch.

    Für unsere Demokratieform wäre eine Volksbefragung tatsächlich zwar nicht revolutionär, aber nicht gerade Usus. Und bei solchen komplexen Zusammenhängen, die eine Menge an Informationen erfordern und bei denen es um alles geht, sind gut informierte Parlamentarier m.E. eindeutig einer Volksmeinung vorzuziehen. Erstere sollten die Zeit und Informationen haben, die ein Normalsterblicher gar nicht haben kann. Das kann sonst sehr schnell Richtung Brexit gehen, wo vermutlich jetzt nicht wenige treudoof sagen, "das habe ich nicht gewollt". Nur wären in der Pandemie die Auswirkungen nochmal ganz andere.
    Tatsächlich wollte ich gerase auf Katamaus' beitrag antworten. Dann hab ich deinen Beitrag gelesen und dem kann ich mich nur anschließen und kann dem auh nichts hinzufügen.

  14. #14894
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Das ist tatsächlich schwer zu verstehen, weil man so einen Blödsinn eigentlich gar nicht glauben kann.
    Wurden die Coronaregeln demnach von Maßnahmenkritikern beschlossen?

    Jedes Gesetz, das ich beschließe, muss im Ernstfall durchgesetzt werden. Damit wird immer auch die Gewalt einkalkuliert. Ob man diese Gewalt für vertretbar findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Gewalt ist es aber immer.
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  15. #14895
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    Zitat Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
    Wenn ich jetzt mal rhetorisch frage, inwiefern Experten die Regierung aus ihrer Sicht nicht neutral beraten haben, wird´s eng? Was will man einem Drosten, Brockmann oder Brinkmann vorwerfen (um die geht´s doch?), wenn die der Meinung sind, dass Gefahr in Verzug ist?
    Nein, es geht nicht speziell um die. Hatte ich auch geschrieben.

    Und nein, es nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern, die Öffentlichkeit vor irgendetwas zu warnen. Das ist Aufgabe von Politikern.

    Sicher, jetzt weiß man´s. Wenn du Mitte 2021 gewusst hast, dass Ende 2021 Omikron kommt, und uns in die Herdenimmunität führt, Glückwunsch.
    Beachte doch bitte, worauf ich mich bezog.

    Im übrigen: Mitte 2021 waren bereits ca. 70% der erwachsenen Bevölkerung geimpft und es war ebenfalls klar abzusehen, dass die Quote nicht 100% würde. Außerdem war immer schon bekannt, dass die Impfung nicht zu einer sterilen Immunität führen würde. Damit war ebenfalls klar, dass jeder, ob geimpft oder ungeimpft sich früher oder später, mit welcher Variante auch immer, infizieren würde. Vor diesem Hintergrund ist und war das Argument des Trittbrettfahrens totaler Schwachsinn.
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

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