
Zitat von
derKünstler
Bewegungen starten aus dem Torso bei möglichst vollkommenem Gleichgewicht mit der geringstmöglichen Anspannung im Torso und möglichst gar keiner Anspannung in der Peripherie, die nicht für die Bewegung relevant ist.
Das sehe ich sogar im Karate so. Da bin ich allerdings nicht in der Mehrheit. 
Meiner Erfahrung nach bringen analytische Herangehensweise wie die Benennung von beteiligten Muskeln überhaupt nicht viel, da ich davon überzeugt bin, dass wir nicht in der Lage sind, bewusst isolierte Muskeln zu entspannen oder anzuspannen. Es wirken immer Nerven-/Muskel-/Faszienketten zusammen,
+1! Nur als kurze Ergänzung: Deswegen führt der Versuch, Bewegungen über isolierte Muskelbefehle zu steuern, zwangsläufig zu unerwarteten und unerwünschten Nebeneffekten. Was erweitert imho auch für allzu analytisch funktional analysierte Bewegungsanweisungen in anderen Sportarten außerhalb von KK/KS gilt. Habe ziemlich lange gebraucht, um das zu kapieren.
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“