Zitat Zitat von Michael Kurth (M.K.) Beitrag anzeigen
Auf wen das letztlich zurückgeht, kann ich nicht sagen, dafür habe ich mich nicht wirklich interessiert. Mir ging es immer mehr darum, ist etwas für mich anwendbar/sinnvoll, verbessert es meine Chancen, bzw. oder eben nicht, als von wem oder woher es kommt. Allerdings hab ich die Sachen so durchdacht nur bei meinem Lehrer so erlebt und wo der es her hat, ist ja bekannt.
Insofern liegt die Vermutung nahe, dass WSL praktische Erfahrung und die Art, wie er 'Dinge' verwertet hat, massgeblich zu der Denkweise beigetragen hat.
Ich sehe grosse Unterschiede innerhalb der Linien.
Vieles wird geradezu vollkommen gegensätzlich gesehen.
Das ist spannend.

Gerade bei der am besten vermarkteten Linie (WT) scheint es wenig Strategie für den Kampf zu geben. Die Antwort auf einen Angriff ist aus meiner Sicht eher ein finaler Konter (mit mehreren Schlägen/Bewegungen), von dem man annimmt, dass er die Entscheidung bringt. Gerade eine Re-Positionierungsstrategie (Beinarbeit) für den Fall, dass der Kampf weitergeht, scheint es nicht zu geben.

Im VT erscheint mir das eher wie beim Boxen im Ring. Man versucht, einem in die Ecke gedrängten Gegner auch mit Seitwärtsbewegungen den Weg abzuschneiden und den Druck aufrechtzuerhalten, damit er möglichst nicht wieder in die Initiative kommt.

Könnte das sein?