Hallo,
danke für die beiden Antworten auf meine eigentliche Frage!
Ich liebe und lebe Karate, weswegen ich mich nicht zum Maßstab für Hobby-Karateka machen kann. Dennoch dürfte wahrscheinlich auch einem Hobby-Karateka klar sein, dass weniger investierte Zeit in das Hobby auch zu einem tendenziell weniger verstandenen und beherrschten sowie daraus folgend einem weniger freudvollen Hobby führt.
Die angesprochene Übernachtung in der Turnhalle fand ich immer gut, da ich so Geld für weitere, mir wichtige Karate-Lehrgänge sparen konnte. Tatsächlich habe ich auch wiederholt auf Bahnhöfen „übernachtet“, um an mir wichtigen Karate-Lehrgängen teilnehmen zu können. Für mich war (und ist) das Ergebnis (Karate-Wissen und -Können) wichtiger als die Frage, wie bequem ich die Nacht verbringen kann. Allerdings weiß ich, dass in einigen Städten so eine Hallenübernachtung mittlerweile nicht mehr gestattet, also behördlich untersagt ist.
Der Hinweis auf eine regelmäßige Trainingsteilnahme bei einem Lehrgangsleiter jenseits seiner Lehrgänge ist an und für sich berechtigt. Aus meiner Perspektive müsste ich dazu jedoch ergänzen, dass ich selbst z. B. an vielen Lehrgängen mit T. Kase (1929–2004) teilnahm – und dieser verfügte damals über keine eigene Karate-Schule mehr, sondern unterrichtete nur noch auf Lehrgängen. D. h. es gab/gibt Lehrgansleiter, bei denen so ein „normales“, wochentägliches Mittrainieren gar nicht möglich ist …
Grüße,
Henning Wittwer





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