Judoist für kleinere kinder genau das richtige. die ganz kleinen machen dann "raufen" unter aufsicht. körperlich sinnvoll, langsames herantasten an das "echte", spiel und spaß mit anderen kindern. das finde ich völlig in ordnung.
es wird sich zeigen, was dein kind dann will, wenn es da eine ganze weile mitgemacht hat.
in dem alter ist judo wirklich eher spaßiges raufen UND ein paar tolle sachen (zb. die erwähnte fallschule). man gewöhnt sich an körperliche (freundschaftliche zunächst) konfrontation, kann sich austoben bei gleichzeitiger selbstkontrolle, die sich steigern wird...
vergess das mit "SV". ein kind, das sich ans raufen gewöhnt hat ist gegenüber bösen jungs (in etwa gleichaltrige!) dann in jedem fall besser aufgestellt, als ohne diese, zunächst noch recht vorsichtige, "gewöhnung".
in zweistelligem alter zeigt sich meist, wohin die reise weitergeht (falls sie weitergeht): für ältere kinder und ganz junge jugendliche finde ich ja (von Judo und irgendwie "ringerisch" orientierten sachen abgesehen) Ju Jutsu, Boxen, Kickboxen oder eine "typische" Kampfkunst prima. die ganz harten sachen dann später (boxen habe ich immer sehr gut und professionell "altersangepasst" erlebt bzw. als solches beobachten können).
wenn das kind mit der zeit spaß an wettkämpfen bekommt, dann ist Judo, Ringen und Boxen aber auch KKs/Kampfsportarten, die recht verbreitet sind und deren vereine gefördert werden, die richtige wahl.
ich kann hier auch nicht mehr tun, als meine persönliche sicht auf das thema darzustellen. gibt sicher andere sichtweisen.





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