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Thema: Wer hat Tipps für stichfeste Oberbekleidung wie Jacke oder Pullover?

Baum-Darstellung

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  1. #31
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    Pansapiens
    nichts, das widerspricht ihr nur
    Keineswegs. Du darfst aber gerne erläutern warum du da einen (vermeintlichen) Widerspruch siehst. Bevorzugt per PM oder in einem eigenen, neuem Thread.

    MGuzzi
    Wie soll man das verstehen, und in welchem besonderen Kontext steht denn eine Formulierung wie IMMER?
    Das „immer“ bezieht sich auf ein Gesamtkonzept für solche Situationen. Ein Gesamtkonzept, dass nicht auch(!) den Einsatz von (eigenen) Waffen berücksichtigt, also für den Fall einer nicht vermeidbaren Auseinandersetzung ausschließlich die Option „waffenlos“ gegen „bewaffnet“ beinhaltet ist für mich unvollständig (auch mit Weste). Und nochmal: Waffe bedeutet nicht unbedingt Messer. Und nicht vollständig bedeutet auch nicht, dass es damit komplett wertlos ist. Bitte diese Antwort nicht wieder aus dem Kontext meiner weiteren Erläuterungen reißen. Danke!

    Linus
    Thomas du vergleichst Äpfel mit Birnen. Einen Autounfall mit einem Messerangriff zu vergleichen ist weit unter deinem Niveau
    Du weißt doch wie klein ich bin, da liegt das Niveau automatisch ziemlich tief. Äpfel und Birnenvergleich ist es aber nicht, lese bitte nochmal ganz emotionslos was ich vergleiche / schreibe(und dazu die Erläuterungen von FireFlea).
    Meiner Meinung nach muss man da zwei Dinge unterscheiden.

    Punkt 1 ist die Forderung an die Politik (und Behörden) Maßnahmen zu ergreifen. Dafür ist es erstmal nicht so wichtig, dass es andere, größere Risiken gibt. Hier muss gehandelt werden. Nicht so wichtig gilt aber auch hier nur insofern, als dass nicht dringendere Aufgaben (Stichwort: Gesundheitsvorsorge, Verkehrssicherheit, Umweltschutz) komplett dahinter zurückfallen (was aktuell passiert).

    Punkt 2 ist die Bewertung des persönlichen Risikos. Und da bleibt es für die große Mehrheit der Bevölkerung eben ein vernachlässigbar kleines Risiko auf das mit übertriebener Angst reagiert wird. Wenn meine Kinder abends mit dem Auto unterwegs sind (oft genug mit dem Ziel Aschaffenburg), mache ich mir auch jetzt noch eher Sorgen (wenn überhaupt), dass auf der Fahrt was passieren könnte.

    Der Grund dafür liegt in der Eintrittswahrscheinlichkeit. Um einen objektiven Eindruck zu bekommen hilft es sich das eigenen Umfeld *(vor allem auch Menschen zu denen man direkten oder indirekten Bezug hat) anzusehen. Ich kenne aus normalen Kreisen nur eine einzige Person die von einem Messerangreifer schwer verletzt (in FFM) wurde, aber zahlreiche die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen (noch viel mehr mit schweren, teils bleibenden, Verletzungen). Selbst in nicht so normalen Kreisen in meinem Umfeld weiß ich von einem einzigen Todesfall durch Messerangriff und der liegt über 30 Jahre zurück.

    Ich sag es mal plakativ: Ein Fahrsicherheitstraining und eine jährliche Wiederholung des EH Trainings (und vielleicht auch mal ein erweitertes) und vor allem regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für die eigenen Sicherheit/Gesundheit relevanter als Schutzwesten und Messerabwehrlehrgängen

    Wenn man sich darum gekümmert hat und Lust darauf hat, ist es natürlich kein Fehler sich auch mit dem Thema bewaffnete Auseinandersetzungen auseinanderzusetzten (gerade als KKler/KSler, also jemand der Spaß / Interesse daran hat).
    Meine persönliche Priorität wird gut abgebildet durch Lehrgänge die noch auf meiner „Todo“ Liste stehen (alle bei SCInt, gibt aber zweifellos auch gute andere Veranstalter)

    Prio Top: Urban Medics. Den will ich sobald wie möglich machen (war bereits einmal angemeldet) – wenn Gong Fu in der Richtung wieder was anbietet würde ich auch hingehen.

    Prio Medium: Messer Combatives (Einsatz eines eigenen Messer zu Verteidigung). Interessiert mich als KK/KSler, würde ich gerne mal machen, ist aber auch nicht schlimm wenn ich nie die Zeit dafür finde. In der BRD führe ich zu diesem Zweck aktuell sowieso keines.

    Prio Low: Waffenlos / Messer Interessiert mich ebenfalls, hat aber für mich die geringste Bedeutung. Ob ich den jemals mache weiß ich nicht.

    Wen das Thema für mich eine größere Bedeutung hätte, würde ich sowohl den Lehrgang bei Björn als auch den von SCInt besuchen (und ganz sicher auch wieder bei Lehrgängen von Gong Fu vorbeischauen, falls er noch BC Lehrgänge gibt). Einfach um mir verschiedene Ansätze anschauen. Und bevor jemand fragt, Bagua liefert für die beiden letztgenannten alles was man technisch benötigt, dennoch schaue ich gerne über den Tellerrand und vor allem gibt es auch eine „nicht technischen „Ebene" (die sogar viel wichtiger ist).

    Um den Bogen wieder zum Ausgangsthema zu schlagen:
    Ich habe am WE einen alten Bekannten getroffen, der sich in einem Umfeld bewegt in dem Angriffe mit Waffen (inkl. Messern) relativ häufig vorkommen. Der führte zu seinem Schutz eine Zeitlang immer (*1)eine Waffe, so wie auch andere die ich aus dem Umfeld kenne. Keiner von denen (soweit ich es überblicke) trug aber jemals Schutzweste (Schnittfeste Handschuhe kamen vor). Schaue ich in die USA erkenne ich ein ähnliches Bild wie beim Blick auf diese „Praktiker“, dass Führen einer Waffe (Concealed Carry als Teil des EDC Umfangs) wird als „zwingend“ erforderlich angesehen. Auch dort habe ich bisher von keinem gelesen, dass man im Alltag auch eine Schutzweste tragen sollte. Man könnte sich mal anschauen (@marq) warum das der Fall ist (ich weiß es nicht, ist einfach etwas das mir auffällt).



    1* In einem anderen Thread wurde behauptet (mit teils weltfremden Begründungen) ein nur personenbezogenes Führungsverbot wäre keine Alternative zu einem allgemeinen Führungsverbot (Messer). Der Bekannte unterliegt z.Z. einem solchen und achtet nach eigener Aussage peinlichst genau darauf, da er sich einen Verstoß schlichtweg O-Ton „nicht leisten“ kann und der Überwachungsdruck aufgrund eines kürzlichen Vorfalls sehr hoch ist.
    Geändert von ThomasL (28-01-2025 um 13:43 Uhr)
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

    The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.

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