Sorry, aber das stimmt so nicht. Es gibt keine rechtlichen Möglichkeiten dagegen, wenn die ganze Sache mal in einem Verband organisiert wurde.
Wer "echtes MMA" für Kinder/Jugendliches in Wettkampfform anbietest/bewirbst (und es nicht heimlich am Abend in irgendwelchen Hinterhof-Schulen stattfindet) dem macht umgehend das Jugendamt (Aufgabenbezogen) und/oder die Polizei (Gefahrenabwehrend) "die Bude dicht".
Und das - in dem Fall mal - zu Recht.
Da stehe ich - der sonst auf größtmögliche Freiheit und einige Behörden auf Abstand hält - auch voll dahinter.
Bekommst Du (oder ein andere) sowas mit, sendet mir eine PM, ich sorge dafür das es passiert.
Ehrenwort.
Was man also festhalten muss ist, dass die Beteiligung der Jugendlichen und Kinder am MMA Sport (im erweiterten Sinn) längst Realität ist und zumindest im führenden Weltverband und den nationalen Partnerverbänden (in Deutschland der GEMMAF) streng reglementiert und stark entschärft stattfindet.
Die Regeln die Du da beschreibst - ich habe die mal kurz überflogen - sind quasi Ju Jutsu Regeln und - für mich - kein MMA.
Das wäre - in einem guten Rahmen und bei verantwortungsvollen Trainern - auch gerade noch ab 16 Jahren okay.
Von "frühzeitiger Verrohung" durch die Teilnahme am MMA Sport (in diesem Rahmen!) kann man da ehrlicherweise nicht sprechen.
Na, dann unterhalte Dich mal mit Ämtern, Polizisten, etc.
Die meisten werden Dir was anderes erzählen.
Und die Kinder und Jugendlichen werden damit auch nicht auf eine kriminelle Karriere vorbereitet oder zu einer solchen verdammt. Der ein oder andere User in der bisherigen Diskussion, sollte da mal die Kirche im Dorf lassen, sich von seinen Phantasien lösen und sich mit der Wirklichkeit befassen. Oder, mangels valider Informationen und Erfahrung, vielleicht still sein.
Ich verfolge das seit den 1980er Jahren und kann Dir eine Enzyklopädie über diese "Kick-Box-Weltmeister" schreiben und was aus ihnen wurde.
(Wie immer: Nicht alle, aber sehr, sehr viele.)
Was man speziell seit dem Ukrainekrieg vermehrt erlebt, sind Kinder von Flüchtlingen die in der Ukraine bereits sehr aktiv im Kampfsport, speziell Sambo, waren und sowohl im (Combat-) Sambo als auch in anderen "Mix Fight" Formaten Erfahrung gemacht haben und bereits im Alter zwischen 13 und 15 den Kindern hier um Längen voraus sind.
Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten brauchen viel ... und gerne auch Sport, aber auf keinen Fall MMA-Wettkämpfe.
Ich finde es befremdlich ein käfig für 10-14 als wettkampfplattform zu nutzen, das ist ein schlechter vibe für mich.
Wer als Trainer/Veranstalter sowas macht dem ist nicht zu helfen.
Es muss auch nicht immer eine "rechtliche Regelung" geben.
Es sollte hier ein "gesunder Menschenverstand" vorliegen.





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