Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen

manchmal hab ich das gefühl, die junge generation hat die inzwischen ja auch "älteren" theorien nie wirklich im WISSENSCHAFTLICHEN sinne verstanden, plappert nur schlagworte nach, die sich gut für die eigenen weltbilder eignen und weben sich daraus einen eigenen "everything goes" postmodernen patchwork-bedeutungsteppich als hätte man es mit mode-designs und nicht mit wissenschaftlichen zu tun)
Entsteht nicht genau daraus neues Wissen? Fängt mit dem >Nachplappern< nicht überhaupt erst die Beschäftigung an? Ich meine, ja. Irgendwo muß man/es doch mal anfangen - und letztlich entsteht Wissenschaft aus dem Austausch. Auch wenn das erstmal wie >Nachplappern< aussieht, eine Aneignung, in welcher Form auch immer, hat immer Auswirkungen auf Praktiken und Praxen. Die wiederum auf Wahrnehmung, Austausch etc. weiterwirken, und am Ende sind wir dann bei Deutungen und Habitu(u)s (ich kann kein Latein und kenne den korrekten Plural von Habitus nicht), die sich ändern. Und daraus entstehen dann gern neue >Szenen<, wie im dickbesagten Vortrag. So verändert sich (Ver-)Gesellschaft(ung).