Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
Anders, aber für mich mindestens genauso wichtig, wie der kämpferische Aspekt und eigentlich noch wichtiger...
Danke dafür, Björn - ein sehr guter Beitrag.

19 von 20 Menschen sind grundsätzlich ganz in Ordnung, auch wenn man ihre Ansichten, ihren Geschmack oder ihr Wahlverhalten nicht immer teilen oder mögen muss. Und auch mit dem übrigen 5% kann man, wie du +/- sagst, oft doch in Kontakt, in Austausch kommen und, zumindest in dem Moment, eine gegenseite Achtung erreichen. Und wenn doch nicht, dann ist es gut, dass man durch KK und praktische Erfahrung ein bisschen bessere Chancen hat...

Das Bewusstsein für mögliche Gefahren, das du am Anfang beschreibst und eher zur 'dunkelen Seite' rechnest, muss nicht - wenn's nicht zu weit geht - zu einem gestressten oder unglücklichen dasein führen. Wenn man sich (z.B. als Fußgänger oder Fahrradfahrer) auf die berüchtigten krassen Straßen vorwagt, ist dann die absolut größte Gefahr der motorisierte Verkehr. Eine kurze Unaufmerksamkeit, eine falsche Einschätzung, und du kannst schwer verletzt oder tot sein. Und trotzdem können die allermeisten Menschen ganz locker, ohne eigentliche Ängste und sogar beschwingt dort ihren Weg gehen. Man kann die Gefahren richtig einschätzen und sich entsprechend verhalten, ohne Freiheit oder Lebensfreude zu verlieren. So auch meistens mit möglichen gewaltbasierten Gefahren. Natürlich gibt es hier viel mehr variablen und (in relativ sicherem Deutschland) ist man nicht schon als Kind mit diesen Gefahren so umgeben wie mit Autos, LKWs usw. Ich finde trotzdem, dass der Vergleich nicht schlecht ist. Eine grundsätzliche ruhige (!!!) Aufmerksamkeit für (Gewalt)gefahren (und ein paar bescheidene Skills) und eine lockere, lebensfreudige und menschenfreundliche Einstellung können gut zusammen gehen. Auch ich würde das als Ziel für Selbstverteidigung sehen.
Froher Ostern!