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@ThomasL und Fireflea

Zwei MMA-Leute sind ja nun Spezialisten auf demselben Gebiet. Aber grundlegend habt ihr schon recht.

Am Ende sind´s die verschiedenen Annahmen, unter denen man selbst übt. Wie MGuzzi schreibt, MMA hat seine eigenen Annahmen, Grappling hat seine, japanisches Budo hat seine usw. Ich war jetzt davon ausgegangen, dass der Angegriffene nicht auf den Boden will und auch nicht wild ringen. Der Grappler hat vielleicht tendenziell seinen Vorteil, dass er zumindest leichter an den Mann rankommt als dass der die Distanz hält. Andererseits sieht man bspw. vermutlich nicht so viele Türsteher, die eine Runde clinchen. Was sicher seinen Grund hat.
Was ist denn "wild" ringen? Wild ringen, d.h. unkontrolliert, will denke ich niemand. Darum geht es doch in KK gleich welcher Couleur, möglichst Konrolle in einer chaotischen Situation mit unkooperativen Gegnern zu behalten. Und das beste Mittel nicht auf den Boden zu gehen ist btw. ebenfalls ein gutes Skill Set im Ringen/Grappling/BJJ. Björn hat schon mehrfach geschrieben er will in einer Auseinandersetzung nicht unbedingt auf den Boden.

Und ringerische Herangehensweisen sind durchaus auch für Waffenangriffe ein Konzept. Schlussendlich geht es darum ja auch in Björns Konzept. Es gibt noch andere moderne Sachen auf Grappling Basis wie Red Zone aber auch sowas wie Takenouchi Ryu oder Araki Ryu ist schlussendlich Grappling mit Waffen. Ellis Amdur verlngt ja von Schülern, die Araki Ryu lernen wollen, explizit Grappling Vorkenntnisse in einem "body to body" Grappling Stil wie BJJ, Judo oder Ringen.