Ich kenne mich da nicht aus, aber die Ganztagsschule heißt doch sicherlich, dass die Kinder einen guten Teil des Tages in der Schule sind? Aber doch nicht Unterricht bis 16:00 haben? Sprich, dass die dann Hausaufgaben machen oder spielen? Wenn so, muss der Lehrer oder Erzieher "nur" aufpassen oder helfend zur Seite stehen, aber keinen Bildungsauftrag erfüllen?!
Und ich denke mal, es ist die vornehmlichste Aufgabe des Staates, dass Kinder/Jugendliche etc. sozial lernen. Plus er kann die Voraussetzungen dafür schaffen bzw. hat sie eben per se durch die Schulpflicht. Es kann aber natürlich nicht sein, dass der Lehrer Pädagoge, Psychologe und Soziologe in Personalunion ist, und das bei 30 Mann. Von denen u.U. nicht mal alle deutsch sprechen. Da muss der Staat wiederum die Voraussetzungen schaffen.
Ein Erzieher muss doch aber todsicher immer bei Kindern anwesend sein?
Selbst wenn´s so bei einzelnen Kandidaten ist, führt da m.E. kein Weg dran vorbei. Früher oder später müssen alle mit jedem klarkommen können. Aber es ist verständlich, dass man einen Lehrer in problematischen Klassen (mit Inkludierten/Verhaltensauffälligen/psychsisch Erkrankten/kaum deutsch Sprechenden etc.) nicht alleine lassen kann.






