Es ist doch ganz einfach. Egal wie gut ich eine Situatio unbewaffnet meistere, ziemlich wahrscheinlich, hätte ich sie bewaffnet besser gemeistert. Wenn jemand ein Messer in den Bauch bekommt und überlebt, hat er zwar überlebt, aber mit Stichschutzweste wäre es trotzdem besser gewesen.

Der einzeige Grund der gegen eine Bewaffnung spricht, ist die Gefahr, das die eigene Waffe gegen den Träger selbst eingesetzt werden kann, wobei das eigentlich keine Rolle spielt, wenn ein potentieller Angreifer sowieso ein Messer hat.

Prinzipiell sind es immer die Menschen die Mist bauen, nicht die Werkzeuge. Wir haben auch kein Messerproblem, wir haben ein Täterproblem.

Das was wirklich wichtig wäre, wäre dafür zu sorgen, das die Menschen die sowas tragen (wollen) ausreichend auf Herz und Nieren geprüft und meiner Meinung nach auch unterrichtet werden, um mit so einer Waffe wie dem Taser umzugehen. Dann würden das auch nur Menschen tragen, die wirklich Interesse an der eigenen Selbstverteidigung und Selbstverantwortung haben.

Ein Taser ist kein Wundermittel, aber es ist ein Multiplikator der eigenen Fähigkeiten. Genau wie das Messer auch. Die Frau gestern in Hamburg, hätte ohne Messer niemals 18 Menschen verletzen können, aber das Messer hat ihre Kampfkraft um ein mehrfaches multipliziert. Warum also den Bürgern (die geeignet sind und das wollen) nicht die Möglichkeit geben, sich besser legal zu verteidigen?

Für mich spricht da nichts dagegen. In den USA gab es schon einige Zvilisten, die einen Amoklauf durch ihre eigene Schußwaffe erfolgreich beendet haben. Warum sollte sowas mit Taser im kleineren Rahmen nicht möglich sein?