Ich kenne das Video von Danaher....

Nun ich kann eben wie oben erwähnt aus der Praxis sagen, dass ich 2 Blue Belts mit je ca. 4 Jahren Training erlebt habe, die ne wirklich gute open Guard haben für die Trainingszeit und das bei eher miserablen Escapes.
Die sind konfident und sicher weil sie von Anfang an gelernt haben wie man sich in ner Open Guard verhält.

Da kann Danaher oder sonstwer erzählen was er mag.
Es stimmt einfach nicht dass man zuerst gute Pin-Escapes braucht damit man ne gute Guard bekommt.
Ne gute open Guard bekommt man von viel open Guard spielen beim rollen.

Und wenn ich gepassed werde und dann gepinnt und nicht rauskomme dann geht die Welt nicht unter...
es ist Training. Danaher sieht das auf einem Niveau wo Leute nach 5 Jahren ADCC ready sind..... Da mag seine Idee stimmen.
Hans Heinrich der 3x Woche ins BJJ geht und keine Ziele hat außer immer etwas dazu lernen und ab und an mal nen Wettkampf machen ist aber eventuell besser drann wenn er gleich vernünftig Guard spielen und Guard retention sowie passing prevention lernt von Anfang an.

Mir geht es darum , dass der PIN-Escape Ansatz BJJ aus einer unrealistischen Startposition mit extrem nachteilhaften Eigenschaften vermittelt die man dann wieder mühsam entlernen muss später.
Man lernt erstmal den Pin zu akzeptieren und dann erst zu arbeiten.
Das wichtigste ist aber eigentlich das zwischendrinn -> Zwischen Guard ist fast gepassed und -> ich schaffe es sie wieder zurück zu holen anstatt gepinned zu werden.