Ich bin etwas überrascht, dass es Lernansätze gibt bei denen am Anfang der Fokus rein auf den Escapes liegt. So wie ich es kennen gelernt habe und auch vermittele lernt man die Positionen als ein Block bei dem am Anfang erstmal die Position(en) unten und oben (!) vermittelt werden. D.h. der eine lernt wie er sich so positioniert, dass er möglichst nicht gleich submitted werden kann (eben Survival), der andere lernt wie er sich positioniert um eine Position "halten" zu können bzw. welche verschiedene Varianten es in der dominanten Position gibt.
Dann kommt direkt schon das Lernen von Escapes aber immer in Verbindung mit dem Lernen wie diese zu verhindern sind (Transitions), sei es durch Anpassungen in der eigenen Position, oder mit Übergängen in anderen Varianten der gleichen Position bzw. in andere Positionen. Der Fokus lag (liegt) also sowohl auf dem Erlernen und Nutzen der Position als auch auf dem Entkommen und nicht nur auf letzterem. Auf diese Weise kann man auch in einer reinen Anfängergruppe gut trainieren und von Anfang an gutes, aufeinander aufbauendes, Situationssparring machen.
Am Anfang den Fokus vor allem auf die Guard zu legen finde ich aber auch sehr sinnvoll. Prävention ist immer wichtiger als Verteidigung. Also besser erstmal lernen, gar nicht in eine nachteilige Position zu kommen.





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