Bei aller Vorsicht.
Zunächst erkenne ich an, dass Kanken hier Aufklärungsarbeit leistet. Das ist wichtig!
Auch der Zusammenhang zu den Lizenzen lässt Björn auch für mich nicht gut aussehen. Ich war ja schon sehr skeptisch bei den Shortpowerpunches.
Mir ist eine Sache aufgefallen. Der Kasusknaktus liegt ja hier im Vorwurf der Bauernfängerei, wenn man das mal beim Namen nennen möchte.
ABER: Der Preis des Seminars ist der Art hoch angesiedelt, dass man sich wohl zwei bis drei mal überlegt, das Geld zu zahlen. Das hat schon etwas Regulatorisches. So könnte man wohlwollend überlegen, dass sich dann nur Menschen finden werden, die bei Selbstreflexion und KnowHow ein ordentliches Vorwissen mitbringen, ihr eigenes ebenso ordentlich erweitern und dann für zwei Jahre das Bewusstsein für die Gefährlichkeit des Messerkampfs schärfen und auch einpaar Handgriffe gelernt haben, die für den Ernstfall sinnvoll sind.
Dass ist eine etwas kuhlere Sichtweise.
Ansonsten muss ich in allen Punkten Kanken recht geben, für den Fall, dass hier doch Bauern gefangen werden sollen (das würde kein Geschäftsmann je zugeben). Ja dann sollte man aber auch wieder den Blick nach vorn richten und wesentliche Fragen klären:
1. Wie kann man einen einheitlichen Qualitätsstandard erreichen?
Geht nicht, da haben wir Leute von den Pahajutts... und andere unbekannte Hintermänner, die echte Profischrecks sind. Ein Übereinkommen liegt hier noch in weiter Ferne.
2. Folgeüberlegung: Soll man dann Messerseminare generell in die Hände der Behörde legen? Die Frage an sich ist schon komisch... aber ernst gemeint.
Ich halte Björn eine gute Absicht zu Gute und hoffe, dass er das Bewusstseinschärfen für die Messergefahr mehr als nur ein zentraler Punkt ist.
Und die Lizenzdauer, hoffe ich, soll kein Boomerang sein, um die Bauern zurück zu holen, sondern Sicherheit bieten, damit weniger Unsinn verbreitet wird und sich die Leute uptodate halten.
Just my 2 Cent





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