
Zitat von
Takezo
Dafür gibt es das was die Lehrer Binnendifferenzierung nennen.
Bei uns war es so, daß man sich abgesprochen hat.
Man konnte sehr statisch üben oder sehr flüssig und hat sich untereinander abgesprochen mit wieviel Druck und Geschwindigkeit die Angriffe erfolgen sollen.
So hat man sich mit wachsender Routine verbessert, aber jeder konnte auch in seiner "Komfortzone" bleiben
So machen wir das in der SV und ich versuche auch, das im Karate einzuführen. Der Verteidiger soll selber bestimmen/ansagen, wie konsequent und realistisch er angegriffen werden möchte. Dass die Entwicklung kämpferischer Fertigkeiten hoher ist, desto unkooperativer man agiert, sollte doch jedem klar sein. Aber manche haben halt auch keinen Bock drauf und das finde ich voll ok. Permanente Überforderung (früher im Karate der Standard) aber auch andauerndes Gruppenkuscheln bringen keinen weiter. Das verstehen eigentlich alle Schüler und wenn man ihnen Raum gibt, sich nach ihrem Tempo zu entwickeln, welches sie selber meist am besten kennen, erzielt man damit die besten Ergebnisse. Meine Erfahrung zumindest. Immer eingedenk, dass halt auch die Ansprüche der einzelnen sehr unterschiedlich sind.
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“