
Zitat von
period
Ich würds eher so formulieren: einige gehen über das Gelernte hinaus, indem sie Eigenes hinzufügen; wenn diese Eigenleistung überragend ist, wäre der Geniebegriff m.E. gerechtfertigt.
Ja, wobei das Gelernte beliebig wenig und das eigens hinzugefügte beliebig groß werden. Zumindest ich würde dann, quasi asymptotisch, von "etwas Eigenes erschaffen" sprechen. Und damit meine ich halt wesentlich mehr als mal einen Kampftrick erfunden. Es gibt ja was, was Galilei vom Röhrenmechaniker Erwin Lindemann unterscheidet, auch wenn Letzterer durchaus berechtigt Meister genannt werden mag, wenn er ein gewisses Niveau erreicht hat.
Aber es ging ja mal um die Frage, ob man Meister werden kann, ohne bei einem Meister gelernt zu haben und ich denke, das geht, setzt aber eine gewisse Genialität voraus, die nicht jedem gegeben ist. Ist aber ja auch nur meine Meinung dazu und zudem eine Frage, wie man die Begrifflichkeiten definieren möchte.
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“