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Thema: Systema Homo Ludens mit Alex Kostic - Nach langer Zeit wieder in Deutschland

  1. #1
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    Standard Systema Homo Ludens mit Alex Kostic - Nach langer Zeit wieder in Deutschland


    Systema Homo Ludens - Alex Kostic nach vielen Jahren wieder in Deutschland


    Alex Kostic ist kein typischer Kampfkünstler. Kein Dogmatiker, kein Showman. Er verkörpert einen Zugang zur Kampfkunst, der spielerisch, offen und tiefgründig ist. Sein Ansatz – Systema Homo Ludens – ist mehr als klassische Systema-Lehre: Es ist eine Einladung, Kampf nicht als Technik-Sammlung zu sehen, sondern als lebendige, persönliche Entdeckungsreise. In diesem Seminar steht nicht das Nachahmen im Vordergrund, sondern das Erforschen.

    Bewegung wird nicht kopiert, sondern entwickelt – aus der eigenen Körperintelligenz heraus. Es geht darum, sich unter Druck zu entspannen, aus der Intuition heraus zu handeln und eine innere Ordnung zu finden, die nicht auf Regeln, sondern auf Klarheit und Präsenz beruht. Kostic verbindet Prinzipien aus Systema, MMA, struktureller Körperarbeit und Bewegungsschulung – doch im Kern geht es immer um dasselbe: Freiheit in der Bewegung.

    Nicht als Chaos, sondern als tief empfundene Ordnung, die nur entsteht, wenn man bereit ist, loszulassen. Dieses Seminar richtet sich an alle, die Kampfkunst nicht als starres System verstehen, sondern als etwas Lebendiges.
    Ob aus Systema, Grappling, Selbstverteidigung oder klassischem Kampfsport – wer offen ist, wird von diesem Training profitieren. Man muss es erleben, um es zu verstehen.


    <<Weitere Infos und die Ausschreibung>>
    Geändert von Björn Friedrich (08-07-2025 um 13:41 Uhr)

  2. #2
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  3. #3
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    [QUOTE=Björn Friedrich;3933384]
    Bewegung wird nicht kopiert, sondern entwickelt – [/QUOTE=Björn Friedrich]

    Moin, ich habe mir diesen Trainingsmitschnitt angesehen:

    https://youtu.be/p6yn7PmQsxM?si=N_Y20VmNUuoAPT9W

    und sehe da nur Dinge, die ich aus anderen KKs schon kenne - Jiu-Jitsu, Boxen, Aikido. Wo liegt nun das Besondere, außer in der höheren Geschwindigkeit des Verteidigers gegenüber den Angreifern?
    Und das Gerolle im ersten Teil lasse ich mal unkommentiert - wenn man diese körperliche Fitness braucht, um von dem Systema Homo Ludens zu profitieren, ist das ein Rohrpkrepierer. Oder soll das zeigen, nach Training in S.H.L. wird man so dehnbar und >weich< in den Gelenken?

    Mir kommt das wie neuer Wein in alten Schläuchen vor.
    Wer blutet, wischt die Matte sauber.

  4. #4
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    Systema hat absolut nix mit irgendwelchen Stilen zu tun, weil es eben eine Form der Bewegungsarbeit ist und die ist komplett anders wie in den meisten Stilen. Die meisten Parallelen finden sich zu inneren Stilen wie Aunkai, inneres Boxen,etc.

    Was Kostic macht, verändert den gesamten Menschen, wenn man sowas nicht will und die Arbeit nicht investieren möchte, dann ist es die falsche Methode. Ich hab damit vor 17 Jahren angefangen und es hat mein gesamtes BJJ und alles was ich mache beeinflusst.

  5. #5
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    Hallo Marasmusmeisterin,

    ich mag die Vorgehensweise des Systema nicht. Es wirkt auf mich zu "kuhl" für die echte Anwendung. Ich glaube einfach nicht, dass der Hochstress eine solche Vorgehensweise überhaupt zulässt, ganz egal wie viele Jahre man dafür trainiert.

    Muss aber jeder für sich selbst wissen.

    Wenn du dir die Stelle hier ansiehst: https://youtu.be/p6yn7PmQsxM?t=107

    Dann könntest du erkennen, wie wichtig die Struktur ist. Die Vorgehensweise ist nicht nonsens, sondern für das kampftatkische Verständnis absolut grundlegend. Es wird der ganze Körper eingesetzt, so drückt der Verteidiger in einem kurzen Moment auch mit dem Knie, um den Struz zu verbessern (Stelle 02:02) oder kurz am Boden zu fixieren (Stelle 02:13).

    Das Schöne daran ist, dass mit wenig Mitteln viel Kontrolle ermöglicht wird. Aber wie ich bereits schrieb. Im Hochstress kann man kaum noch viele sinnvolle Techniken abrufen. Das hat mir letztens ein 5 Dan Wado-Ryu von sich auch aus gestanden.

    Ganz Unnütz ist es nicht, es hat aber nicht diese "Allgemeingültigkeit", wie es gerne propagiert wird.

    Beste Grüße
    Bei aller Aufregung, sollten wir aber nicht vergessen,dass Al Bundy 1966 4 Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat!

  6. #6
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    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen
    H

    Wenn du dir die Stelle hier ansiehst: https://youtu.be/p6yn7PmQsxM?t=107

    ...
    Da sind Leute mit ziemlich guten KS-Skills dabei wie ich finde.

  7. #7
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    Das beanstande ich auch nicht.

    Das Systemagehopsel ist mit Einschrittkampf im Karate vergleichbar. Die Techniken die gezeigt werden sind alle supi, aber in der Abhandlung nicht praktizierbar, weil kein Mensch stehen bleibt.

    In dem Video hier werden manche Strukturangriffe sichtbar, die sonst wirklich nur echten Könnern auffallen würden.

    Es ist nicht schlecht soetwas zu wissen, aber unter Zugrundelegung dieser Prinzipien zu kämpfen ist für mich nicht nachvollziehbar... s.o.
    Bei aller Aufregung, sollten wir aber nicht vergessen,dass Al Bundy 1966 4 Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat!

  8. #8
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    Man kann Systema sowieso nicht von Videos verstehen, weil man nicht erkennt, was wirklich passiert. DAs gilt für viele innere Kampfkünste. Ausserdem muss man halt verstehen, warum diese langsamen Sachen gemacht werden, das hat nix mit schnellen realen Kampf zu tun, das sind Übungen. Auch auf den hier verlinkten Videos ist nicht das Endprodukt zu sehen, sondern nur Trainingsmethoden.

    Systema ist kein Stil, Systema hat keine Techniken, Systema drillt keine Wiederholungen. Systema befreit Menschen von ihren sinnlosen und unbewussten Verkampfungen. Das ist die Hauptaufgabe. Was danach kommt, entscheidet jeder selber.
    Geändert von Björn Friedrich (28-08-2025 um 21:21 Uhr)

  9. #9
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    Die Idee hinter der ganzen Geschichte ist durchaus interessant.
    Menschen sind individuell und haben daher für sich individuell optimal entspannte Bewegungen.
    Wenn man stumpf kopiert , übernimmt man eine Bewegung die für jemand anderen optimal war aber nicht zwingend für sich selbst.

    Bewegung wird nicht kopiert, sondern entwickelt – aus der eigenen Körperintelligenz heraus. Es geht darum, sich unter Druck zu entspannen, aus der Intuition heraus zu handeln und eine innere Ordnung zu finden, die nicht auf Regeln, sondern auf Klarheit und Präsenz beruht.
    Alles soweit richtig, gut und nachvollziehbar.

    jetzt kommt der catch.

    Diese anderen Bewegungsmuster aus dem Boxen, Ringen , BJJ, Kickboxen etc. sind für einen selbst zwar nicht zwingend optimal entspannt , aber sie sind 1000fach erprobt und haben sich in einem Technik Evolutionskampf durchgesetzt.

    Ziel müsste es daher sein das entspannte, was man unter anderem im Systema gelernt hat in diese bewährten Techniken aus BJJ,Boxen etc für sich zu integrieren.
    Die Gefahr ist dabei dass das Zielpublikum das aber nicht kann.

    Systema sehe ich auch als eine Methode , nicht als eine für sich funktionierende Kampfkunst.
    -

  10. #10
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    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen

    Wenn du dir die Stelle hier ansiehst: https://youtu.be/p6yn7PmQsxM?t=107

    Dann könntest du erkennen, wie wichtig die Struktur ist. Die Vorgehensweise ist nicht nonsens, sondern für das kampftatkische Verständnis absolut grundlegend. Es wird der ganze Körper eingesetzt, so drückt der Verteidiger in einem kurzen Moment auch mit dem Knie, um den Struz zu verbessern (Stelle 02:02) oder kurz am Boden zu fixieren (Stelle 02:13).
    Ich habe ja gar nicht bestritten, daß das funktioniert. Eben diese Stelle war es ja auch, die mich an Jiu-Jitsu (wie ich es gelernt habe) erinnert hat; Schockschlag, zu Fall bringen. Es fehlte nur noch die standardmäßige (also jedesmal und gewohnheitsmäßig) Fixierung hinterher.
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  11. #11
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    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen

    Dann könntest du erkennen, wie wichtig die Struktur ist. Die Vorgehensweise ist nicht nonsens, sondern für das kampftatkische Verständnis absolut grundlegend. Es wird der ganze Körper eingesetzt, so drückt der Verteidiger in einem kurzen Moment auch mit dem Knie,
    Äh, Verteidiger? Wogegen denn, es gibt doch gar keine Angreifer.
    Der Typ wuschelt da irgendwie rum, und die Jungs fallen um bevor irgendwas passiert.
    Gegen Angreifer mit "Struktur" sähe das wohl nicht so locker flockig aus.
    Auch bei sogenannter "Softwork" muss man nicht wie ein Gummi-Zombi in sich zusammenfallen.

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