In einem Stadtteil von Cottbus werden seit Monaten Jugendliche von Gleichaltrigen bedroht und geschlagen.
Das gab es bei uns schon in den 1980er Jahren.

Die Täter sind keine Rechtsradikalen.
Es ist eine Geschichte von misslungener Integration.

Beides auch nichts Neues.

Egal, was die Sozialarbeiter des Viertels auch versuchten, um die Teams zu mischen, so erzählen sie es, am Ende standen doch wieder die Kinder mit deutschen Eltern in der einen Hälfte und jene mit syrischen, afghanischen, ghanaischen Eltern in der anderen. Als sei da eine Grenze, die nicht zu überwinden ist.
Die Grenze ist da meist die Religion.
Ob das nun einer hören will oder nicht.
Zudem merkt die eine Gruppe - nach wenigen Tagen, respektive Stunden - wie leicht man sich hier in den Deutschland mit Gewalt durchsetzen kann...
...und das meist folgenlos (Almans wehren sich selten, sind auch meist in der Zahl unterlegen, größere Brüder und ... die mal eben kommen sind auch nicht existent, kaum Polizei, Gerichte dauern ewig und enden meist in "wenig bis nichts", etc., pp.)