Da fielen mir auf anhieb so einige gründe ein.
Einer wäre zb folgender:
Die personen, die den filmer (auf dessen provokation hin) konfrontieren, gehören aus der sicht vieler zuseher imo nicht zur angenehmsten sorte von zeitgenossen und personen dieser art (drogendealer, sonstige (klein)kriminelle, politische aktivisten, drogenabhängige, allgemeine aggressivlinge, …) könnten vielen zusehern in persönlichem erleben bereits unangenehm aufgefallen sein, ohne dass sie etwas gegen deren unangenehmes verhalten hätten unternehmen können (zb pöbler in der s-bahn, bedrohlich bettelnde drogenabhängige, aufdringliche dealer in öffentlichen parks, …).
Dazu kommt die imo verbreitete populistische meinung, dass staatlicherseits gegen derartige (dauer)zustände nichts nennenswertes unternommen wird (zb, görli, frankfurter hauptbahnhof, alter botanischer garten in münchen).
Könnte mir vorstellen, dass derartige zuseher es gut finden, dass gezeigt wird, dass es auch personen gibt, die sich von derartigen zeitgenossen nicht in ihrer (bewegungs)freiheit einschränken lassen und hierbei vermeintliche bösewichter auch noch „bestrafen“ (selbstjustiz, law and order mentalität).
Dass das verhalten des filmers als absolut negativ zu bewerten ist, versteht sich von selbst.





