Ja wäre mal schön, wenn (generell) inhaltlich was passiert. Es geht aber mehr darum "ich hab Recht" oder "ich kenne die Realität" und die anderen nicht. Du hast es ja selbst schon angemerkt:
Es ist ja auch jenseits der jeweiligen Meinung (hier auch wieder zu sehen) so, dass auch irgendwelche Artikel oder Statistiken gar nicht mehr inhaltlich aufgenommen werden. Im Prinzip dient der Verweis auf 2003 nur dazu, mal gewisse Muster aufzuzeugen, wir müssen das nicht weiterführen.
Seit einigen Jahren ist ja immer wieder von „Polen-Böllern“ zu lesen. Da drängt sich mir die Frage auf, wie Silvester in Polen verlief. Da muss es doch massenweise abgefackelte Gebäude, Tote und Schwerverletzte geben.
Hat da wer Zahlen dazu?
ich möchte darum bitten die Diskussionen über den User "marq" und die "Ausländer" sofort einzustellen. Es wird ansonsten keine weitere Verwarnung dazu mehr geben.
Nicht nur Du.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-...iesel-100.htmlMehr Übergriffe im Alltag
Interview mit Psychologie-Professorin: Die Gesellschaft wird aggressiver - aber warum?
Übergriffe auf Rettungssanitäter, eskalierende Streits im Straßenverkehr: Die Zündschnur bei vielen scheint kürzer zu werden. Das bestätigt Psychologin Kiesel im SWR-Interview.
...
Andrea Kiesel: Momentan erleben wir unsere Gesellschaft auf jeden Fall aggressiv. Es ist aber eine Frage der Vergleichsprozesse. Ich glaube, wir erleben unsere Gesellschaft jetzt aggressiver als vor zehn, 15 Jahren, weil neue Formen der Aggressivität dazukommen. Dass Politiker bedroht werden von Personen, die anderer Meinung sind, dass Straßenarbeiter bedroht werden von Umstehenden, die sich in ihren Alltagshandlungen behindert fühlen - das ist ein relativ neues Phänomen, das deshalb so unverständlich erscheint, weil dies Personen trifft, die altruistisch im Dienste der Gesellschaft handeln. Dass diese Personen oder Gruppen jetzt bedroht werden - teilweise auch die Familien -, das ist in unserer Gesellschaft beziehungsweise in unserem Kulturkreis neu. Insofern erleben wir das als eine starke Veränderung und eine Bedrohung. Wir erleben schon neue Formen von Aggressivität.
...
SWR Aktuell: Warum hat sich unsere Gesellschaft so verändert?
Kiesel: Ich glaube, unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren vor allem in den Möglichkeiten des gesellschaftlichen Ausdrucks stark verändert. Wir erleben jetzt durch Social Media ganz andere Möglichkeiten, sich aggressiv zu verhalten, ohne direkt Feedback oder Konsequenzen zu bekommen. Stattdessen haben wir in diesen "Bubbles" gegenseitig verstärkende Maßnahmen. Und was früher ein normales soziales Korrektiv war oder eine soziale Norm, die wir im ganz normalen Präsenzalltag haben, fällt durch Social Media häufig weg. Oder wird in den einzelnen Subgruppen so kanalisiert, dass das, was früher das Korrektiv war, jetzt eher noch als positives Feedback wahrgenommen wird. Und wir wissen aus der Lerntheorie: Verhalten, das bestärkt wird, tritt häufiger auf. Verhalten, das bestraft oder ignoriert wird, wird seltener. Insofern treten hier ganz normale Lernmechanismen ein.
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SWR Aktuell: Was können Medien Ihrer Meinung nach tun?
Kiesel: Wir dürfen das Modelllernen wirklich nicht unterschätzen. Deshalb brauchen wir gute Vorbilder, die in nicht-aggressiver Weise kommunizieren. Momentan haben wir in den Medien viele schlechte. Und vielleicht sollten wir schauen, dass Politiker, die eine gute Debattenkultur pflegen, viel mehr Präsenz in den Medien bekommen als die mit einer schlechten.
Was ich kurios finde ist, dass Viele ihren Sperrmüll oder Elektroschrott zu Glas- oder Altkleider Kontainern fahren und dort abstellen. Also man hat schon noch irgendwo den "Anstand" das nicht einfach so irgednwo fallen zu lassen sondern bringt es dorthin, wo auch Sachen abgeholt werden. Nur halt andere... Und das verstehe ich nicht, denn es ist ja wohl nicht aufwändiger Sperrmüll anzumelden oder diesen in einen der von Dir erwähnten Abstell-Räume zu bringen als den Müll einzuladen und beim Glaskontainer abzuladen.
Aha, durch Frau Prof. Dr. Kiesel haben wir wieder was Neues gelernt:
"Dass Politiker bedroht werden von Personen, die anderer Meinung sind, dass Straßenarbeiter bedroht werden von Umstehenden, die sich in ihren Alltagshandlungen behindert fühlen - das ist ein relativ neues Phänomen, das deshalb so unverständlich erscheint, weil dies Personen trifft, die altruistisch im Dienste der Gesellschaft handeln."
Geändert von egonolsen (Heute um 11:25 Uhr)
"man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel
Kann ich von hier aus leider nicht bestätigen. da wird mittlerweile eigentlich täglich irgendwas rausgestellt, ob Möbel, Kleidung, alte Farbeimer. Essensreste (bestenfalls in Tüten lose verpackt) etc. etc.. Zudem kommen Leute, die hier nicht wohnen mit Vierkantdietrich und entsorgen hier illegal (wohne auch teils illegal in Gartenhäuschen in der Nähe) ihren Müll in unsere Tonnen.
Vor in paar Monaten wurde ein Spiegel enstorgt, der dann in tausende kleinen Scherben zerlegt wurde, da liegt heute noch was von rum, obwohl man - also die von der Entsorgungswirtschaft- sich schon sichtbar Mühe gegeben hatten, das weg zu machen. Die Quartiersstruktur hat sich hier sehr verändert, nicht das es vorher besonders toll und zugwandt zuging, aber insgesamt ist es schlechter geworden. Das spiegelt sich in dem Teil der Wohnblöcke (aus 60er Jahren) l wieder, in dem ich selbst lebe. Wo es vor 20 Jahren zumindest es von jedem ein Guten Morgen/Guten Tag gab, gibts heute bei einigen nicht mal mehr einen Blick. Ja, das klint alles sehr negativ, aber so ist es.
Das Böllern wir in Berlin wohl Wahlkampftehme werden, der Aufwand, um Eskalationen zu verhindern ist enorm, das wird
zur wirtschaftlichen Frage, die personelle Belastung ist riesig. Alles, damit es vom hohen destruktiven Niveua nicht noch höher geht
https://www.tagesspiegel.de/berlin/b...cp-vollversion... Die Bilanz lautet schlicht: Es war nicht ganz so schlimm wie sonst.
Doch zu welchem Preis? Kann sich Berlin damit zufrieden geben? Sicher nicht. 3200 Polizisten waren in der Nacht zusätzlich im Einsatz, um die Stadt, ihre Gäste, die Berlinerinnen und Berliner zu beschützen – vor wenigen Menschen und ihren Böllerexzessen. Am Gesamtbild ändert das nichts: Es werden Raketen auf Polizisten geschossen, spielen Gruppen junger Männer mit Böllerbatterien regelrecht Krieg, werden Schreckschusspistolen abgefeuert. Und wieder müssen Dutzende in den Kliniken behandelt werden. ...
Ja steht doch im Text, warum es in Polen weniger Böllerunfälle trotz stärkerer Böller gibt:
Wie kommt es, dass in Polen weniger Böllerunfälle verzeichnet wurden? Die Antwort kennt der ARD-Korrespondent Martin Adam. Ihm zufolge geben die Polen ihr Geld lieber für etwas anderes aus, sagte er dem Sender MDR. "In Polen knallen zu Silvester eher die Sektkorken", fügte Adam hinzu.
Viele Menschen in Polen würden sich das Geld für eigenes Feuerwerk sparen und sich lieber die offiziellen Shows ansehen, die von den Städten organisiert und bezahlt werden, erklärte Adam. Eine Frau aus Polen wies auf die besonders gefährlichen Inhaltsstoffe in verbotenen polnischen Böllern hin und sagte t-online: "Diesen Mist kaufen wir nicht."
Ein weiteres, teils irritirendes Video aus der abgebrannten Bar in der Schweiz:
https://www.bild.de/news/ausland/so-...2c7b91b7cd2183
Da haben junge (waren wohl die Hauptkundschaft) Leute noch versucht mit ihren T-shirts zu "löschen", von Panik aber keine Spur. Irgendwie scheinen zu diesem Zeitpunkt viele die Situation noch als recht unbedenklich eingeschätzt zu haben, ggf auch durch Alkohol etc. unterschätzt. Vielleicht war es die Explosion - die wohl nicht sofort eintrat- erst der Auslöser, der das ganze hat draamatisch und sehr schnell eskalieren lassen. Auf diesen Aufnahmen jdedenfalls wirkt das so, als hätte man noch Zeit gehabt, die Räume zu verlassen.
Die Identifikation der Toten muss extrem schwer sein, Eltern schalten Anzeigen um ihre Kinder zu finden. Da muss man das Schlimmste befürchten.
https://www.bild.de/news/ausland/cra...fc544dba9b9f31
Falls du da jetzt rausliest , in Polen passiert weniger , weil weniger geknallt wird , lese ich da z.b. raus das in Polen bei den "weniger Leuten" die knallen , auch weniger Blödsinn ala Hilfskräfte angreifen ,ala staatliche Organe angreifen , ala Strassenschlachten wie bei uns im leipziger Süden zu sehen ist usw. stattfindet. Anders gesagt , ein anderer Umgang damit ....nämlich in etwa so wie es aus meiner Jugend noch kenne , wo auch geknallt wurde , auch z.t. selber gebastelt wurde , und faxen gemacht , aber NICHT in dem Ausmaß , Nicht Kugelbomben in Häuser und schon garnicht so gezielt gegen Menschen mit Knllaern die dir noch in 10 m Entfernung die Hosenbeine umschlagen lassen wegen der Druckwelle. wie es heutzutage anzutreffen ist.
Aber kann ja jeder lesen was er möchte ^^
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)
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