zu 1: super wichtige Beobachtungen im Kampfkontext!

zu 2: Das Beispiel, bzw. die Beispiele sprechen nicht auf eine grundsätzliche Bewegungsqualität an, sondern wollen nur darauf hinweisen, dass es (ja durch intensives beschäftigen damit selbstverständlich) Bereiche gibt, die man sich durch Zuschauen nicht so einfach erklären kann (wie beim Tango Argentino) - so intensiv wie man in anderen Spitzenbereichen seine Sinne schärfen, seinen Körper konditionieren kann (Im T.A. erfolgt dies aber nicht durch Drills, weil es eine Improvisationskunst ist, anders als das Sporttanzen, oder so: ein durchtrainierter Sporttänzer, auch im Tango Stil, kann mit dem T.A. ziemlich null anfangen, weil er auf Choreo und äußerliche Kriterien trainiert und auch immer mit dem gleichen Partner, während T.A. Prinzipien und Körperarbeit - auch sehr banale Dinge wie der schlichte Gehen thematisiert, und auf leiseste Impulse aus dem Rumpf reagiert- natürlich "stilgerecht", was das Ganze selbstverständlich per se "unnatürlich" macht, klar)

Fazit: Ja, es gibt Dinge, die auf einer Ebene stattfinden, egal in welchem Kontext, die man ohne sie getan zu haben, nicht vollständig nachvollziehen kann. Finde das auch völlig normal.
Den T.A. Leuten ist bewusst, dass sie sich nicht natürlich bewegen, sie nutzen jedoch für ihre formell aussehenden Moves die leichtmöglichste Ausführungsart, sonst wären all diese Spontanen Aktionen- Reaktionen, die wie ein Guss aussehen, unmöglich.

PS: Ich habe 7 Jahre T.A. praktiziert, wollte das mal rausfinden, was die machen, gründlich. Und wieder weg, weil es neben positiven Effekten auch ein paar unbrauchbare Gewohnheiten hervorgebracht hat, die dann wieder unfrei machen. Aber an sich ein Tanz, der sich für Menschen eignet, die gerne über Berührung und feine Impulse improvisieren und eben keine festen Schritte und Kombos lernen möchten.