Mir fehlt heute leider etwas die Zeit. Ich habe ein altes Buch (Menschenkenntnis für Polizisten) in dem es sehr gut aufgeschlüsselt ist...wenn ich daran denke, bringe ich es nächstes Mal mit (konnte es auf die schnelle leider nicht im Web finden - ist 30+ Jahre alt).
Kurzes Beispiel in der Hoffnung es verdeutlich es etwas besser:
Verwendung eines Stereotyps: Menschen aus der Subkultur der Rocker ist gewaltbereiter und legt viel Wert auf Ehre (darauf kann ich mein Verhalten ggf. adaptieren - z.B. keine dummen Witze über ein albernes Colour machen).
Verwendung eines Vorurteils: Mein Gegenüber ist ein Rocker er ist ein schlechter, gewalttätiger Mensch
Ein weitere Unterschied: Ein Stereotyp basiert auf einer großen Erfahrungsbasis (oder eben statistische Realitäten). Vorurteile oftmals auf Einzelerfahrungen oder subjektiver Verarbeitung von Presseinformationen - letzteres kann man hier auch oft beobachten.
Die Übergänge sind fließend, das ist mir klar. Ich hoffe aber die Idee bzw. meine Verwendung der Begriffe (basierend auf dem genannten Buch) wird damit etwas klarer.





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