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Thema: BJJ anfangen - Verletzungsrisiko wirklich so hoch?

  1. #1
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    Standard BJJ anfangen - Verletzungsrisiko wirklich so hoch?

    Hallo zusammen,

    mich interessiert BJJ, ich bin aber im Hinblick auf Kampfsport ein kompletter Neuling, wenn man den grünen Gürtel im Taekwondo im Kindesalter weglässt

    Zu mir: Ich bin 34 Jahre alt, wohne in München und mache seit ca. 15 Jahren Kraftsport und Powerlifting (aktuell knapp 100kg auf 1,90m).

    Nun habe ich mir überlegt, einfach mal ein Probetraining zu machen, z.B. bei Munich MMA. Ein zentraler Punkt, der mich jedoch beschäftigt, ist das mit BJJ einhergehende Verletzungsrisiko.

    Vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck, aber es scheint, als käme es im BJJ oft zu Verletzungen, die teils gravierend sind und chronisch werden können, insbesondere am Bewegungsapparat (Schultern, HWS, Gelenke im Allgemeinen). Viele berichten, dass BJJ ihren Körper regelrecht zerstört habe.

    Andere wiederum wenden ein, dass Verletzungen größtenteils (aber nicht vollständig) vermieden werden können, indem man seine Trainingspartner weise auswählt und sich im Hinblick auf hartes Sparring usw. zurückhält.

    Ich habe ernsthaftes Interesse an BJJ, aber ein hohes Verletzungsrisiko wäre nicht zuletzt aufgrund meines Berufes ein K.O.-Kriterium für mich. Kann jemand mit Praxiserfahrung hierzu Näheres berichten?

    Danke vorab!
    Geändert von hansuswurstus (Heute um 07:58 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Jedes Training und insbesondere jeder Voll-Kontakt-Sport hat ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Das ist einfach eine Güterabwegung. Es wird beim Training ganz sicher irgendwann mal zu einer Verletzung kommen, meistens sind es kleinere Dinge, manchmal je nach eigenem Verhalten und Verhalten des Partners auch was größeres. Es gibt Sportarten, die haben ein höheres Verletzungsrisiko, andere vielleicht ein kleineres.
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


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  3. #3
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    Ein Restrisiko bleibt, aber einen guten Teil hat man auch selbst in der Hand.
    - Mit welcher Intensität gehst du selbst auf die Matte? (zugegeben, als Anfänger sicher schwer zu beurteilen und zu reflektieren)
    - Bist du in der Lage zu kommunizieren, wenn die Intensität deines Partners zu hoch ist?
    - Lässt du die kleinen Verletzungen ordentlich abheilen, damit sie nicht zu ernsteren werden?
    - Wie ist die Kultur in dem Gym insgesamt? Achten alle aufeinander?
    - Lässt dein Ego zu, früh zu tappen?

    Mir fallen wenig Sportarten ein, die man viele Jahre ausüben kann, ohne, dass sie irgendwelche Verletzungen verursachen können. Alle meine Freunde, die im Erwachsenenalter weiter Fußball spielen, haben komplett kaputte Knie.

  4. #4
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    Zitat Zitat von hansuswurstus Beitrag anzeigen
    indem man seine Trainingspartner weise auswählt…..
    Kaum denkbar dass Du dir deine Trainingspartner auswählen kannst. Gerade am Anfang wird dir der Trainer einen Partner zuteilen. Und da gibt es Trainer die weise auswählen, und solche denen es leider egal ist.

  5. #5
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    Hm. Also ich betreibe zwar kein BJJ/Grappling regelmäßig, besuche aber immer mal Workshops-/Seminare.

    Bisher hatte ich danach wirklich JEDES Mal irgend 'nen Shice, dessentwegen ich dann erstmal mindestens zwei Wochen von meinem regulären Training pausieren musste (Finger verstaucht, Schulter was gezerrt etc.) - und das obwohl weder Trainer noch die jeweiligen Partner da übermäßig Gas gegeben oder zu sorglos agiert hätten.

    Mittlerweile kalkuliere ich das quasi fest mit ein.

    Nun bin ich im Gegensatz zum TE allerdings nochmal paar Jährchen älter und wahrscheinlich auch muskulär nicht ganz so aufgestellt wie er als Kraftsportler/Powerlifter auf dem Level bzw. kann es natürlich auch sein, dass die Verletzungsquote sich durch regelmäßiges, kontinuierliches Training verringert bzw. der Körper die entsprechenden Attribute entwickelt.

    VG Dorschi

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