Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
Wie schon angeführt, es hängt davon ab was warum man eine Kampfkunst ausübt und was man von ihr erwartet. Daher kann man diese Aussage nicht pauschal bejahen. Betreibt man sie um "kämpfen zu lernen", kommt man um unkooperatives, freies Training nicht herum.
Sehe ich auch so. Ich hatte ja neulich die Gelegenheit, mich mal mit Kai Kühn (Latosa-Escrima-Lehrer und frühes ETF-Mitglied) 'bisschen zu unterhalten und hatte dabei auch über den ETF-Turnier-Betrieb seinerzeit gesprochen. Seiner Meinung nach ging es dabei sogar weniger um den sportlichen bzw. Wettkampfaspekt an sich, sondern um den dort eingebauten Stress-Test, der wiederum dazu beitragen sollte, den Kämpfern zum einen die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen sowie auch ein kämpferisches Mindset zu entwickeln, dass es ermöglicht, die erlernten Techniken auch in einer tatsächlichen Kampf- bzw. SV-Situation umsetzen zu können. Die Dog Brothers z.B. verfolgen diesbezüglich ja einen vergleichbaren Ansatz bzw. finde ich dieses Konzept auch vergleichsweise schlüssig.

Abgesehen davon wäre mir persönlich Kampfsport/KK ohne Sparring bzw. regelmäßiges umkooperatives Partnertraining (das kann meinetwegen auch bedingt oder im LK-Modus sein) auch schlichtweg zu langweilig.

VG Dorschi